„Miss Turkuaz“: Arzu Akyüz will schönste Deutschtürkin werden

von Julia Grunschel am 12. Oktober 2012 19:49

MARL. Wenn Arzu Akyüz am Samstag in Düsseldorf aus dem Flugzeug steigt, dann will sie nur noch eins: schlafen. Hinter der 24-jährigen Sinsenerin liegt dann ein Nachtflug: Ankara hin und zurück. Den muss sie schnell verdauen, denn ab Sonntag wird die Kabinenchefin der Fluglinie „SunExpress“ eine Woche lang in Gelsenkirchen auf das Finale zur Wahl der „Miss Turkuaz“ vorbereitet. Am 20. Oktober wird dort die schönste Deutsche mit türkischen Wurzeln gekürt.

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Arzu Akyüz will Miss Turkuaz werden.

Arzu Akyüz ist eine von 18 Finalistinnen, die sich um den Titel bewerben. Das Motto der Misswahl lautet „Wir sind auch Deutschland“. „Wir suchen eine selbstbewusste junge Dame, die ihre ‚innere Schönheit‘ vorlebt, intelligent ist, einen starken Charakter besitzt und das alles ohne Widersprüche in sich vereinen kann“, heißt es aus der Gelsenkirchener Agentur Ekip, die die Wahl organisiert.

Als Arzu Akyüz das im April im Internet las, fühlte sie sich angesprochen: „Ich bin das beste Beispiel dafür. Deutschland ist meine Heimat, meine Familie und ich sind integriert – und das will ich allen zeigen. Außerdem will ich anderen Mädels Mut machen und vorleben, dass man schon früh berufliche Erfolge auf hoher Linie haben kann. Man muss sich nur Ziele setzen.“

Sie selbst habe das von Anfang an getan. Dass sie nach dem Fachabitur am Hans-Böckler-Kolleg Flugbegleiterin werden wollte, stand früh fest. Als sich auf ihre Bewerbungen niemand meldete, nahm Arzu Akyüz ihr Schicksal und ihre Bewerbungsmappe selbst in die Hand, fuhr zum Düsseldorfer Flughafen, reihte sich in die Schlange vor einem Check-in-Schalter ein und gab der Mitarbeiterin ihre Bewerbungsmappe. Die Dame gab die Mappe weiter und wenige Wochen später saß die junge Marlerin auf einem Platz am Schalter.

Familie zittert mit

Ein Jahr später machte sie die Schulung zur Flugbegleiterin und ging in die Luft. Nicht nur auf Kurz- und Mittelstrecken, sondern auch auf Langstrecken. Heute arbeitet sie als Kabinenchefin.

Vor dem Finale am 20. Oktober steht für die 18 Finalisten jetzt noch ein Trainingsprogramm auf dem Wochenplan. „Wir bereiten die Show und die Auftritte vor, nehmen an Aktionen teil – ich bin gespannt, was da noch alles auf mich zukommt“, sagt Arzu Akyüz voller Vorfreude.

Mit ihr werden nächste Woche vor allem ihre Eltern und die drei älteren Brüder zittern. „Die Familie steht hinter mir – schon immer.“ Aufgeregt wird sie trotz des Rückhalts sein, schätzt sie. Fällt die Wahl der Jury am Ende auf eine Andere, wird Arzu Akyüz das verkraften. „Ich möchte auf Dauer nicht als Modell Karriere machen“, sagt sie. Ein neues Ziel hat sie schon vor Augen: „Ich will neue Flugbegleiterinnen prüfen.“

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