Für die SPD erklärte ihr Sprecher Martin Röper: „Wir haben versucht, jeden Bürger an die Wahlurne zu bekommen... Es ist ein falsches Demokratie-Verständnis, wenn jetzt diese Stimmen nicht gezählt werden.“ Die Argumentation der Stadt könne er „gar nicht nachvollziehen“. Das ging Sprecher weiterer, kleinerer Fraktionen nicht anders. Thorsten Leineweber, FDP: „Ich habe ein Problem damit, mal eben 13 Prozent der Wahlberechtigten in einem Bezirk das Stimmrecht zu entziehen. Allein die CDU kündigte an, sie wolle die Wahl anerkennen – verbunden mit Hinweisen ihrer Sprecherin Astrid Timmermann-Fechter, auch sie habe wenig Verständnis für das, was geschehen sei.
Mit 9:6 Stimmen erklärte der Ausschuss die Kommunalwahl für ungültig. Minuten später setzte sich die SPD bei fast gleicher Mehrheit (9:5 Stimmen, eine Enthaltung) mit dem Antrag durch, im Stimmbezirk 9 die Wahl zu wiederholen.








