Stimmabgabe an der Urne: Es kann nicht sein, dass 93 korrekt abgegebene Stimmen einfach entfallen, meint die Mehrheit der Ausschuss-Politiker.
Auch eine Wiederholung der Wahl nur in einem einzelnen Wahlbezirk sei nur dann möglich, wenn die Unregelmäßigkeiten von entscheidendem Einfluss auf das Ergebnis gewesen sind. Das hatte die Verwaltung mit Hinweis auf die allgemeine Lebenserfahrung verneint. Die beiden Bündnis-Grünen teilen diese Auffassung.
Wie die Marler Zeitung berichtete, trennten im Wahlbezirk 9 (Sickingmühle) die beiden Kandidaten Peter Schipper (CDU) und Bettina Hartmann (SPD) nur 59 Stimmen. 93 Wahlzettel (13 Prozent aller abgegeben Stimmen) waren für ungültig erklärt worden, weil die Wähler (falsche) Stimmzettel eines anderen (Nachbar-)Wahlbezirks bekommen hatten.
Der Wahlausschuss hatte daraufhin mit Mehrheit die Wahlen für ungültig erklärt. Die letzte Entscheidung liegt beim Rat.


