Wie berichtet, war das Leuchtturmprojekt trotz bereits erteilter Zuschuss-Zusagen akut gefährdet, weil die Stadt ihren Eigenanteil nicht aufbringen darf. Dennoch gab Marl nicht auf. Mit Unterstützung vieler Gruppen, Verbände, Bürger, Parteien, Schulen und der Kirchen unterstrich die Stadtspitze um Bürgermeister Werner Arndt in Münster, wie wichtig das soziale Projekt für den Stadtteil Hüls ist – nicht ohne einige Kürzungen vorzunehmen.
Die bereits bewilligten Projekte können fortgesetzt und die hierzu vorgesehenen Fördergelder abgerufen werden. Die Umgestaltung des Ladenzentrums an der Max-Reger-Straße zu einem Nachbarschaftstreff, das Teilprojekt „Grüne Höfe Hüls-Süd“, der Umbau des Jugendkulturzentrums „Kunterbuntes Chamäleon“ an der Martin-Luther-King-Schule und viele weitere kleine Bausteine können nun in Angriff genommen werden. Die Vorlagen sollen in der nächsten Ratssitzung am 20. Mai verabschiedet werden.
Gestrichen wurden unter anderem die Projekte „Music and Art“ und „Baustelle Leben – Ausbildung ohne“, eine Maßnahme für schwierige Jugendliche. Hier hoffen die Akteure, das Geld über Stiftungsmittel zusammen zu bekommen.
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