Lieferengpässe bei Evonik: Materialversagen als Explosionsursache

Von Lars Hilbig und Claus Pawlinka am 04. April 2012 17:46

Die Ursache für die tödliche Explosion im Marler Chemiepark ist offenbar Materialversagen. Das bestätigt soeben die Staatsanwaltschaft. Menschliche Fehler der beiden getöteten Mitarbeiter können ausgeschlossen werden.

Seite : 1 2 3 4 5 6 7 >> (7 Seiten)

geschrieben am 05.04.12 01:11 n.t. 1237 Beiträge

Fast

Dieses Benchmarking zielt auf 3 Jahre mittlerweile, aber nicht zu Lasten der Arbeiter. Sicherheit geht vor...

geschrieben am 05.04.12 00:14 unbekannt 2 Beiträge

Traurig aber wahr...

Erstmal auch von meiner Seite ein herzliches Beileid, und alles Gute und viel Kraft für die Hinterbliebenen, Freunde und Bekannte!

Ich möchte zwei Themen ansprechen: Erstens: Profitgier
und zweitens: Umgang des Betriebes mit der Öffentlichkeit.

zu 1:

Ich selbst arbeite in einem großen Betrieb und kenne diese Problematik nur allzu gut... Die Rede ist von Pflege Wartung der Anlagen!

Es wird bis zum umfallen produziert, immer mehr, immer schneller und immer härter! Zu Lasten von Mensch aber VORALLEM der Maschinen! Wir können Urlaub nehmen etc. aber so eine Anlage nicht. Es wird von Montag bis Sonntag, rund um die Uhr geballert.. Immer mehr Profit!! Da bleibt leider keine Zeit für Wartung und Reparatur. In dem Fall ( leider!!!) tödlich. Meines Wissens ist alle 5!! Jahre, auf Antrag sogar alle 6 Jahre nur eine komplette Untersuchung der Anlage pflicht. Dann kann man froh sein, das diese schrecklichen Ereignisse zum Glück eher selten der Fall sind.

zu 2: Ich bin positiv Überrascht von der Anteilnahme der Bevölkerung in der Öffentlichkeit!

Ich bin SCHOCKIERT über die Anteilnahme der Firmen Infracor und vorallem Evonik!! Da wird ein scheiß langer Text verfasst über Lieferengpässe etc. und kein Wort über die Mitarbeiter die ihr LEBEN für diese Firmen lassen mussten!!! What the fuck!! DAS KANN ES NICHT SEIN! Bei Evonik steht nüscht, und bei Infracor bedauerlicherweise... und das war es. o.O

(fals ich einen solchen Artikel überlesen habe, dann entschuldige ich mich für Punkt 2. Wenn nicht, dann NICHT)!!!

Leute Geld ist wichtig, aber bei weitem nicht alles!!

An die Verantwortlichen der Firmen: Profit ist wichtig, keine Frage! Aber nicht so... Und kommt mal bitte von dem Glauben runter das der ''kleine Mann'' nur einer von vielen ist und nur ne Nummer sei! Ohne die läuft nämlich nixx. Da habt ihr dann auch nixx zum verkaufen! Also kommt von eurem hohen Ross runter!

by the way, lernt daraus!!

geschrieben am 04.04.12 20:14 unbekannt 1 Beitrag

Unfassbar

Erst mal mein herzliches Beileid und tiefstes Mitgefühl für die Familien der Verstorbenen...
Mit erschrecken muss ich feststellen wie wichtig es den Leuten ist hautnah bei so einem geschen dabei zu sein...Ich schäme mich fremd für euch.Alle Helfer dort haben großartige Arbeit geleistet und wahrscheinlich noch schlimmeres verhindert, respekt dafür...An die Schaulustigen nochmal : Was hättet ihr gemacht wenn es euren Mann,Vater,Bruder,Sohn oder Freund getroffen hätte,hättet ihr auch den Verkehr blockiert oder an den Toren gestanden und Videos und Fotos gemacht?Es ist schlimm genug das dabei Menschen ums Leben gekommen sind...Es muss doch reichen wenn die Zeitungen und Nachrichten darüber berichten...

geschrieben am 04.04.12 19:51 n.t. 1237 Beiträge

Materialermüdung

Da ich selber in einem großen Betrieb arbeite, sind mir diese Probleme selbstverständlich bekannt. Zum Glück passiert aber sehr selten etwas Größeres mit diesen Auswirkungen.

Ich halte ständig Unfallberichte in meinen Händen, und ich muss sagen, so skurril das klingt, ich bin froh, dass keine Fehlbedienungen der betroffenen Kollegen Ursache des Unglücks waren.

Das hört sich erst mal bescheuert an - was ist schlimmer als der Tod -, aber wenn die Schuldfrage noch dem Verletzten, Toten in die Schuhe geschoben wird, dann ist es noch härter. Ich kenne solche Beispiele, da werden Opfer regelrecht zum Arschloch gemacht.

geschrieben am 04.04.12 15:10 hedele 2 Beiträge

es ist unmöglich wie die ganzen schaulustigen alles behindert haben

als ich hier die fotos gesehen habe, wie die gaffer die strassen zugeparkt haben und die feuerwehr slalom fahren mußte habe ich gedacht ich bin im falschen film. das ist behinderung von einsatzfahrzeugen!!!!! das waren bestimmt die leute die sich hier über die schlechte information beschwert haben, aber mit kind und kegel am werk gestanden haben,um ja alles hautnah mit zu bekommen und fotos zu machen oder zu filmen um es dann ins internet zu stellen. man müßte diese leute dazu verdonnern, das sie sich am unglücksort an den aufräumarbeiten beteiligen, dann sind sie ganz nah dabei. bei dem unglück gab es 2 tote und das waren mitarbeiter aus einem nachbarbetrieb, das ist schlimm genug.
meine anteilnahme an die familien der verstorbenen.

geschrieben am 04.04.12 15:01 hedele 2 Beiträge

es ist unmöglich wie die ganzen schaulustigen alles behindert haben

wenn ich die bilder hier sehe, und sehen muß wie die feuerwehr slalon fahren muß, kann ich nur den kopf schütteln!!!! das sind bestimmt die leute die sich aufregen weil die information so schlecht war. stehen aber mit kind und kegel vor dem werk und gaffen und machen fotos fürs internet, schlimm. alle diese leute müßte man dazu verdonnern, das sie sich am unglücksort an den aufräumarbeiten beteiligen. dann sind sie ganz nah am geschehen!!

geschrieben am 02.04.12 16:48 Dennis1102 2 Beiträge

Sirene

Bis Mitte der 90iger hatte Marl ein funktionierendes Sirenennetz. Dieses wurde aus Kostengründen abgebaut, da die Kosten nicht mehr vom Bund, sondern von den Gemeinden selbst getragen werden musste. Im Zeitalter der stillen Alarmierung auch kein Problem, aber in großen Industriestandorten sollte es trotzdem ein funktionierendes Sirenennetz geben, um in kürzester Zeit alle Bewohner zu erreichen. Andere Chemiestandorte haben es ja auch( siehe Frankfurt/Leverkusen/Krefeld).Da werden zweimal im Jahr Probealarme durchgeführt, sodass jeder die Signale für Gefahren kennt.Mit den paar Lautsprecherfahrzeugen hier in Marl kann das nicht funktionieren. Ich denke, da besteht absoluter Handlungsbedarf und die Kosten könnten wirklich vom Chemiepark getragen werden. Meine Meinung!

Mein Beileid den Angehörigen und Freunden der verstorbenen Arbeitern.

geschrieben am 02.04.12 16:21 Lilith 2 Beiträge

n.t.

1. Ich kenne nicht alle Fotos
2. Wenn sie sich, damit angesprochen fühlen (Idiot). Dann müßen sie ja auch, einer der ersten gewesen sein, der am oder im Werk stand und Fotos gemacht hat.
3. Tun sie sich mal den gefallen und schauen sich mal ein paar Kommentare hier an und bei Facebook und dann wollen wir mal sehen, ob sie nicht meiner Meinung sind. Hier sind es sehr, sehr wenige Kommentare die einfach dumm sind, aber bei Facebook wird man überschwemmt mit Dummheit und jeder wußte angeblich immer das aktuellste. Was ich einfach damit sagen möchte, natürlich muß die Bevölkerung schnellstmöglichst Informiert werden, aber von irgendwelchen Hobbyfotografen, die am besten noch die Leichen fotografieren, brauche ich keine Bilder. Ich habe davon auch aus dem Radio erfahren und die Informationen waren vollkommen ausreichend. Sogar bei N24 konnte man lesen, was passiert ist und das man Fenster und Türen geschlossen halten soll.

geschrieben am 02.04.12 14:54 n.t. 1237 Beiträge

Tolle Meinung!

Liebe Lilith, Sie schauen wahrscheinlich auch nie Nachrichten, kennen keinen Bericht aus Fukushima etc. Das ist ja nur Effekthascherei!? Sie kennen hier alle Fotos und auf Facebook ebenso...warum? Schauen Sie sich diese Sachen etwas selber auch an?

Ich glaube, dass ich schon das Recht habe mich zu erkundigen, was dort passiert ist, wenn über mir eine dunkle Wolke herzieht.

Ich glaube auch nicht, dass hier nur Idioten verkehren.

MfG

geschrieben am 02.04.12 14:43 Lilith 2 Beiträge

Sensationsgeilheit

Ich finde es schlimm, daß hier alle Idioten meinen, Fotos und Filme zu veröffentlichen. Facebook war 20 minuten nach dem Geschehen voll mit Fotos. Schämt euch. Würdet Ihr das auch machen, wenn es eure Angehörigen wären??!!!! Ich glaube nicht. Mein Vater trauert um Kollegen und muß bei Facebook Bilder und Kommentare lesen, die einfach nur ......... Wiederrum, die die Bilder innerhalb des Werkes gemacht und online gesetzt haben, werden jetzt fristlos gekündigt. Wir trauern mit den Angehörigen und sprechen ein großes Beileid aus.

geschrieben am 02.04.12 10:41 Zeitungsuser 5 Beiträge

Feuerwehr im Radio

Radio Köln macht es vor. So einen Service wäre auch für den Kreis Recklinghausen über Radio Vest sehr sinnvoll.

http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/82536/service/veranstaltungstipps

geschrieben am 02.04.12 10:00 Jocke 136 Beiträge

SIRENE

Eure Lösung liegt ganz nah.
Wir wissen alle wo wir Leben. Das einzige was ich bedauere ist, dass Stadt und Chemieparkbetreiber nie an ein solches Szenario dachten.
Nun Meine Frage:" Warum Installiert die Stadt Marl nicht einfach ein umfassendes Netz von Sirenen, welches vom WERK finanziert wird und uns alle im Fall des Falles einfach durch SCHRILLEN ALARM daran erinnert ins Haus zu gehen und alles zu verschliessen?"
Das die Stadt kein Geld wissen wir ja, aber das Werk sollte uns MArler Bürgern schon diese Investition gönnen. Immerhin wäre es ja auch im Interresse des Werks.
Denkt mal drüber nach.
Mfg
Jocke
PS PS PS::: Mein Herzliches Beileid an die Angehörigen. Und auch Gute Besserung ins Krankenhaus an der Stelle.

PS: Wer hatte Sonntag ebenfalls aufeinmal dicke Kopfschmerzen?

geschrieben am 02.04.12 08:04 Der_Rheinlaender 40 Beiträge

...

laßt doch mal die Kirche im Dorf.....

Wenn es nen lauten Rumms und ne dicke Wolke gibt dann halte ich doch vorsorglich die Fenster u Türen geschlossen - egal wo ich wohne!

Und das die Infos spärlich kamen, dazu kann ich nur über manch geschriebenes Wort hier den Kopf schütteln...

- Es war Samstag! Die Leute vom Krisenstab sitzen am Wochenende nicht ständig im Rathaus und warten auf sowas - die haben dementsprechende Reaktionszeiten.
- Radio Vest wird am WE aus Oberhausen von Radio NRW gesendet. Schaden ist um 13.40 aufgetreten, um 15:00 war Radio Vest auf Sendung... Für Studiofahrt, Reporter rausschicken, erste Infos holen usw... Sportlich und meinen Respekt!

geschrieben am 02.04.12 06:29 xLelaKx 42 Beiträge

nur mal zur Info

Es gibt durchaus Menschen, die "in der Nähe" wohnen, aber durch "ungünstige" lage des Hauses/der Wohnung, KEINE Wolke gesehen haben! Zwar den Knall und die erschütterung mitbekommen haben, aber eben keine Wolke gesehen haben. Aber egal....sind genug Kommentare zu diesem Thema.

geschrieben am 01.04.12 23:26 Jogiman 3 Beiträge

HaPa

Ich bin in der glücklichen Lage moderne Medien zu besitzen und mit umzugehen. Mein Überlebenswille ist so stark, das ich instinktiv wusste das dieser Knall nicht normal war. Ich habe sogar an alle weiteren Massnahmen gedacht und u.a. Nachbarn verständigt....nur als Info.......aber drei Stunden später mit Infowagen und Megaphon durch die Siedlung fahren und darauf hinzuweisen....weiss nicht was ich davon halten soll....also sind die Materialien doch vorhanden um die Menschen zu erreichen.....klar ist auch, es kann nie zu 100% gesichert sein das ich alle Anwohner erreiche.....aber, und das ist nicht nur meine Meinung, der Informationsfluss war und ist mehr wie bescheiden.

geschrieben am 01.04.12 22:59 Maron 45 Beiträge

Information

Wenn es am Marler Nordrand rumst und knallt, dann kann es kaum die Imbissbude in Sinsen gewesen sein.Was glauben eigentlich manche Menschen hier, was die Einsatz und Rettungskräfte in den Minuten danach wohl zu tun hatten.Steht irgendwo eine schwarze Wolke über meinem Haus, mach ich das Fenster zu!!Das Radio an und dann abwarten.
Desweitern sollte sich jeder Bürger einer Chemiestadt einmal mit dem Fall der Fälle beschäftigen.Selbst im Örtlichen steht, wie man sich zu verhalten hat!!Einfach bei Gelegenheit mal lesen!!!!

geschrieben am 01.04.12 21:51 HaPa 62 Beiträge

Jogiman

Wie anders als durch Medien (Radio, Internet) soll eine Meldung erfolgen? Durch Anrufe? Durch persönliche Ansprache?

Es gab einen lauten Knall und Rauchentwicklung. Wer in solch einer Situation nicht selbständig (!) auf die Idee kommt, Türen und Fenster zu schließen, sollte sich zu allererst selber hinterfragen!

Mir fehlen echt die Worte, wenn ich hier so manchen Beitrag lese!

geschrieben am 01.04.12 19:56 xLelaKx 42 Beiträge

stimme JOGIMAN vollkommen zu!

Kann dem wirklich nichts entgegen bringen! Genau das ist es. Es hätte sonst was sein können, der Marler Stern, zeitungshaus Bauer, irgend ein Bauernhof, ein Wohnhaus.....und vieles mehr. Wie soll man denn direckt wissen "ach das ist der Chemiepark"????
Da wäre eine schnellere Info toll gewesen!
Seitens der Feuerwehr Seite (aktuelle Einsätze!!!! Wo das von gestern NICHT aufgeführt war/ist), MarlerZeitung (irgendein freier Mitarbeiter ist immer unterwegs) oder eben sonst irgendeine schnellere Meldung! Erst EINE STUNDE später kam etwas in den medien! Und das kann es nicht sein!
Ich habe zum Glück via FB innerhalb von 10 Minuten zufällig das erste Bild eines Verwanten zugespielt bekommen und konnte so alle möglichen leute "warnen" aber sonst??? ich glaube ich wäre auch ganz normal draußen gewesen mit den Kindern!

Hier im übrigen nochmal die Seite um eine Kerze für den Verstorbenen anzuzünden! Es sind schon 150 Kerzen am brennen!

http://www.gratefulness.org/candles/candles.cfm?l=ger&gi=MARL

geschrieben am 01.04.12 19:20 Jogiman 3 Beiträge

Thema Informationen vom Werk

1. Jeder Experte vor Ort kann minutenschnell die Informationen erhalten, dafür gibt es so genannte Sicherheitsdatenblätter. Und wenn nicht die Leute vor Ort wissen, was wie wo wann mit welchem Produkt oder Edukt passiert, werden sie wohl keine Genehmigung bekommen, um damit in die Produktion zu gehen !
2. Es geht hier nicht um irgendeine Panikmache.....es geht um eine Sorgfaltspflicht dem Menschen gegenüber.
3. Ob Herten oder wer auch immer mehr abbekommen hat, halte ich für ein Gerücht....je weiter die Wolke getragen wird, desto weiter wird das Gemisch doch verdünnt....Ich frage mich warum in meinem Garten eine weisse Nebelwand war ! ....ganz bestimmt nicht Wasserdampf....der sah ganz bestimmt anders aus....
4. Die Feuwerwehr und Menschen vor Ort habe mehr als grossartige Arbeit geleistet....darum geht es garnicht.....Bekloppte gibt es leider überall, nicht umsonst kam es zu Auffahrunfällen.....oder die Kinder und Erwachsenen die mal eben ganz neugierig am Werkszaun/tor stehen und gaffen....
5. Es wird ein sehr hoher Sicherheitsstandard angestrebt, das zweifelt keiner an. Auch tagtäglich werden Verbesserungen erfolgen, dafür sind wir Industrienation. Die Mitarbeiter im Werk, egal ob Werkschutz, Feuerwehr oder die Produktion, jeder wird bestimmt hinreichend geschult werden im Punkto Arbeitssicherheit und Verhaltensregeln. Die Frage dich ich mir halt stelle: warum werden denn die umliegenden Bewohner nicht mal öfters informiert ? Einmal in 15 Jahren gab es eine Broschüre vom Werk.....tolle Öffentlichkeitsarbeit

geschrieben am 01.04.12 18:53 Dreweraner 1 Beitrag

@Informationen für alle Bürger

Hallo Hagritta, Du hast natürlich Recht damit, das die Bevölkerung gewarnt werden muss, wenn etwas 'größeres' passiert. Auch ist Dein Vorschlag mit der Alarmierung der Bevölkerung durch Sirenen ein guter Vorschlag. Das Problem ist nur, das alle Sirenen von den öffentlichen Gebäuden wie z.B. Schulen schon vor Jahren demontiert worden sind, weil wir im Zeitalter der Pager bzw. mittlerweile der Handys leben und die Sirenen, die meines wissens zur Alarmierung der freiwilligen Feuerwehr gedient haben. Ein oder zweimal im Jahr wurden die dann getestet. Fliegeralarme die damit übrigens auch getestet worden sind gibt es ebenfalls nicht mehr.
Die Bevölkerung, zu der auch ich zähle, hätte allerdings auch in Drewer-Süd durch einen Hubschrauber vor der Wolke gewarnt werden können. Auf einem Foto hat man nämlich noch einen zweiten Hubschrauber, neben dem ADAC Rettungshubschrauber, gesehen. Letzte Woche konnte man ja schließlich in Drewer auch per Heli (Polizei) im Tiefflug nach einem vermissten 79 jährigen suchen und minutenlang auf einer Stelle in ca. 30 Meter Höhe schweben. Warum ging das nicht am Samstagmittag ?
Zum Zeitpunkt des Feuers war ich auf der Bergstraße mit dem Fahrrad unterwegs und habe, verdeckt durch die Häuser, keine dunkle Wolke gesehen bzw. auch keinen Knall gehört oder wahrgenommen. Nur in einiger Entfernung habe ich gesehen, das die Luft etwas 'rauchiger' war als sonst und das es nach verbrannten Gummi gerochen hat. Ich bin von einem Wohnungsbrand z.B. 'Am alten Sportplatz' ausgegangen und nicht von einem Unglück im Chemiepark. Als ich wieder zu Hause war, habe ich gegen 14:55 Uhr im Internetradio von FFH (Hessen) in den Nachrichten von einem Unfall gehört und vorsichtshalber mal die Fenster geschlossen.

Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Titel:
Text:
Sie können bis zu 2000 Zeichen als Text schreiben.

Anzeigen

Niklas Täuber bloggt

Niklas Täuber

Den Winter verbringt Niklas Täuber (15), Schüler des Gymnasiums im Loekamp, im „Eisfach der USA“: Ein halbes Jahr lang geht er in Watertown zur Schule, einer 28 000 Einwohner großen Stadt in der Nähe von Lake Placid, ehemals Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Über seine Erfahrungen während seines Auslandssemesters berichtet Niklas regelmäßig in diesem Blog.

Blitzer

0718-radar.jpg

Hier kontrollieren Polizei und Ordnungsämter

Zu schnelles Fahren ist gefährlich, sowohl für die Fahrer als auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. Deshalb führen Polizei und Ordnungsämter regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Hier erfahren Sie, auf welchen Straßen wann geblitzt wird. zum Artikel

Bildergalerien

Almauftrieb

Almauftrieb 2014

Die beiden Burgunder Kühe von Samuel Buri sind endlich aus ihrem Winterschlaf erwacht. Die bunten Kühe bezogen unter dem Motto „Almauftrieb“ ihr Sommerquartier auf der kleinen Insel im City-See.

Bluttat

Bluttat an der Schillerstraße

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Die Mordkommission ermittelt.

Marler Gesundheitstag

Marler Gesundheitstag

Mehr als 50 Aussteller warben am Samstag fünf Stunden lang um die Gunst des Publikums - und das mit großem Erfolg. Etliche Stände waren mitten im Einkaufstrubel förmlich umlagert.

Tanzfestival

Tanzfestival 2014

Beim großen Tanzfestival der Tanzschule Klein im Theater gab es für die rund 1200 Zuschauer wieder jede Menge Abwechslung und heiße Rhythmen zu bestaunen.

MarLeo

MarLeo-Verleihung

Zum ersten Mal hat der Marler Lions Club zur Verleihung des NarLeo ins Theater eingeladen.

Meistgelesen: Marl

Hand abgetrennt
1

Rettungshubschrauber bringt Frau in Spezialklinik

Hubschrauberlandung

Schlimmer Zwischenfall in einem türkischen Supermarkt an der Bahnhofstraße. Gestern Vormittag ist eine Angestellte mit der Hand in einen Fleischwolf geraten. Die Hand wurde dabei abgetrennt. Erst die Feuerwehr konnte die schwer verletzte Frau befreien. mehr...

Ein kleiner Überblick
2

47 Osterfeuer

s-Osterfeuer dpa.jpg

Insgesamt 47 Osterfeuer werden an den Feiertagen im Marler Stadtgebiet entzündet. Karsamstag (19. April) feiern die Siedlergemeinschaften, die Bürger-Schützengilde und viele weitere Vereine mit dem traditionellen Brauchtumsfeuer das Osterfest mehr...

Gehalt soll gepfändet werden
3

Strafanzeige gegen Stürmerstar "Mo" Idrissou

MZL_Kim

Post vom Marler Rechtsanwalt Burkhard Benecken hat der 1. FC Kaiserslautern bekommen. Und das dürfte dem Lauterer Torjäger Mohamadou „Mo“ Idrissou vor dem Pokalknaller bei den Bayern gar nicht gefallen haben. Weil der Bundesliga-Profi einer 26-jährigen Marlerin bisher keinen Cent Unterhalt gezahlt hat, lässt Benecken nun das Gehalt des Stürmerstars pfänden. mehr...

Bargeld geraubt
4

Zwei Männer überfallen Spielhalle

Polizeimütze

Schreck in der Abendstunde für die Angestelle einer Spielhalle an der Victoriastraße. Sie wurde Opfer eines Überfalls. mehr...

35 neue Pflegekräfte verabschiedet
5

Examen bestanden

Zwei Mal fanden im März Abschlussprüfungen in der „Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe“ am Marien-Hospital statt. „Die Leistungen beider Examenskurse waren außerordentlich gut“, lobt Schulleiter Antonius Vollmer. mehr...

Lade TED
 
Ted wird geladen, bitte warten...
 


Die Marler Zeitung bei Facebook

Blog von Robert Klose

Robert Klose

Sie verstehen Spaß? Gut. Sie mögen schwarzen Humor? Besser. Sie können über sich selbst lachen? Optimal! Dann fühlen Sie sich bei mir bestimmt wie zu Hause. Ich bin Robert Klose, 54 Jahre alt, Redakteur, immer zu Seitenhieben aufgelegt. Los geht's.

Praktikanten-Blog

An dieser Stelle finden Sie Beiträge von Praktikanten in unserer Lokalredaktion Marl.

Blog von Jörg Müller

Jörg Müller

Neues Jahr - neues Glück. Das gilt für mich weiterhin fürs Abnehmen. Mein Name ist Jörg Müller, ich bin 50 Jahre alt - und ich will (noch) schlanker werden!

Blog von Tamina Urbaniak

Tamina Urbaniak (Blog-Teaser)

Guten Tag - ich bin Tamina Urbaniak (39), Redakteurin bei der Waltroper Zeitung und blogge hier. Seit April 2013 arbeite ich zwischen Hebewerk und Alter Zeche, zwischen Ruhrgebiets-Nordrand und Münsterland-Südrand. Was mir auf Schritt und Tritt begegnet und geschieht, auf-, ge- oder missfällt, darüber - und über noch vieles mehr - blogge ich hier.