Uniformierte Mitarbeiter des Ordnungsamts fahren seit 2011 nachts mit der Polizei Streife, um den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen zu bremsen. Die Kontrollen sollen in diesem Jahr verstärkt werden. Foto: Heinz-Peter Mohr (Archiv)
In diesem Jahr planen Marls Jugendschützer und Polizei mehr gemeinsame nächtliche Kontrollen und eine Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch. Sie ist ebenfalls im städtischen Gewaltpräventionskonzept vorgesehen. „Im letzten Jahr ist sie uns noch nicht gelungen, das müssen wir selbstkritisch sagen“, ergänzte Uli Häring. „Aber wir sind in den Startlöchern.“
Insgesamt habe die Stadt 2011 in der Gewaltprävention bisher mehr geschafft als sie sich erträumt habe, zog Jugendamtsleiter Volker Mittmann Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden, aber nicht selbstzufrieden.“ Obwohl das Handlungskonzept auf drei Jahre angelegt ist, sind zum Beispiel schon jetzt Erzieherinnen fast aller Kindertagesstätten in der Gewaltprävention geschult. So können sie die Kinder trainieren, ihre Gefühle zu zeigen und fördern ihr Einfühlungsvermögen.
67 000 Euro eingesetzt
Möglich wurden die vielen Projekte gegen Gewalt vor allem durch Spenden in Höhe von 49 000 Euro. „Das ist eine ganz tolle Zahl“, kommentierte Volker Mittmann, „ich kann nur jedem Spender danken.“ Insgesamt gab die Stadt im vorigen Jahr 67 000 Euro für die Gewaltprävention aus. Die Motivation von Jugendschützern, Pädagogen und Polizei habe noch zugenommen, berichtete der Jugendamtsleiter.








