Zuerst wurden mir die Mitarbeiter aus den anderen Redaktionen vorgestellt. Hierbei durfte ich auch einen kurzen Blick in die Räume der „Scenario“-Redaktion werfen. Während die Büros der anderen Redaktionen eher durch ihr Amtsstubenflair bestechen, erstrahlen die Räume der Scenario-Mitarbeiter in den hellsten Farben des Regenbogens.
Die nächste Station auf unserer Tour durchs Medienhaus führte uns ins Archiv. Hier ist zwar nicht alles so bunt wie bei der Scenario, dafür lagern hier sämtliche Ausgaben der Marler Zeitung seit 1949. Außerdem gibt es auch einige kleine „Schätze“ zu bestaunen. So erzählte der Archivar von einer kürzlich aufgetauchten Postkarte, die von Leni Riefenstahl verschickt wurde und irgendwie bei der MZ gelandet ist. Für mich als angehenden Historiker war dies jedenfalls einer der interessanteren Teile der Führung.
Als nächstes ging es in den Keller des Hauses, wo die riesige hauseigene Druck- und Packanlage der Zeitung steht. Über 16 000 Exemplare der Marler Zeitung werden hier jeden Tag gedruckt, verpackt und dann an die einzelnen Lieferadressen weitergeleitet. Dazu kommen noch die Drucke für die Schwesterzeitungen der MZ, zum Beispiel die r Recklinghäuser Zeitung oder Hertener Allgemeine. Man kann sich also ungefähr vorstellen, wie groß die gesamte Anlage ist.
Nach gut einer Stunde war die Tour beendet und wir kehrten in die Redaktionsräume der MZ zurück. Hier durfte ich noch einen etwas zu lang geratenen Artikel kürzen, bevor es zu meinem mittlerweile dritten Außentermin ging.
In der Paracelsus-Klinik wird am Samstag die neue Elternschule „Rundum“ eröffnet und interessierten (werdenen) Eltern ein Einblick in die neuen Räume ermöglicht. Außer einem großen Kursraum, in dem u.a. Yoga und Babymassagen stattfinden werden, gibt es auch noch kleinere Kursräume und natürlich einen „Baby-Parkplatz“, auf dem die Kinderwagen während der Kurse sicher abgestellt werden können. Neben den auf 300 qm verteilten Räumlichkeiten der neuen Elternschule werden die Besucher der Eröffnung außerdem die Möglichkeit haben, den Kreißsaal der Klinik zu besichtigen, in dem jährlich über 500 Geburten stattfinden.
Alles in allem war es ein sehr guter zweiter Tag, vor allem die Besichtigungsrunde hat mir sehr gut gefallen und war sehr lehrreich.









