Fabian Jäger (hinten) und die WSG Vest revanchierten sich gegen SV Brambauer III für die Hinspiel-Niederlage.
„Es war ein Sieg für unsere Moral“, meinte daher auch Spielertrainer Daniel Gohrke. Zur Erinnerung: Genau vor einer Woche trafen beide Mannschaften im Hinspiel in der Verbandsliga bereits aufeinander und da gab es für die WSG Vest beim 5:18 ordentlich eins auf die Badekappe.
Gohrke flog da schon nach vier Minuten raus. Diesmal war das nach der dritten persönlichen Strafe nach 24 Minuten der Fall. Vorher erwischte es Bastian Heide (18.), später noch Alexander Strauß (30.). Auch auf der anderen Seite gab es „Verluste“. Es wurde also wieder ordentlich im und über dem Wasser „gearbeitet“. Am Ende jedoch jubelten die Gastgeber über den dritten Saisonsieg. Anfangs sah es allerdings gar nicht danach aus für die Wasserballer von Andreas Knillmann. Die Spielgemeinschaft aus SV Neptun Erkenschwick und TuW Recklinghausen schwamm einem 2:5-Rückstand hinterher. Dann kam der große Auftritt von Andreas Cmok. Mit einem Hattrick glich der Centerverteidiger Mitte des zweiten Viertels zum 5:5 aus. Jeweils aus dem Rückraum fand Cmok die richtige Lücke beim Überzahlspiel. Die taktische Vorgabe, auf die Chance aus der zweiten Reihe zu warten, wurde sehr gut umgesetzt. „Unser Überzahlspiel war hervorragend“, freute sich Gohrke.
Bei fünf von neun Hinausstellungen wurden somit mehr als 50 Prozent der Möglichkeiten genutzt. Beim zweiten Spiel innerhalb von einer Woche sicherlich der entscheidende Punkt, auch wenn die Gäste nicht ganz vollzählig waren. So fehlte auf Seiten der Brambauer, die eine Spielgemeinschaft mit Rote Erde Hamm bilden, Florian Müller – der neunfache Torschütze aus dem Hinspiel. Davon unbeeindruckt blieb auch Frederick Bahr, der in der 22. Minute sein Team mit 8:7 in Führung brachte. Doch es blieb bis zum Schluss spannend. Nach einem 9:9 erhöhten Alexander Strauß und Markus Spadzinski auf 11:9. 20 Sekunden vor Schluss kassierten die Gastgeber das 11:10, spielten die Zeit aber clever herunter.
WSG Vest: Torsten Trieba, Tobias Trieba – Freitag, Cmok (4), Gohrke (1), Spadzinski (1), Bahr (1), Lojek, Heide (1), Bock, Strauß (1), Jäger (2).








