Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Jürgen Sarpe (li.) nahm zusammen mit Schulsprecherin Lena Wolf (re.) und den Sponsoren den neuen Defibrilator entgegen. Foto: Martin Behr
Die Firma hat Werbeverträge mit den Sponsoren geschlossen, die teilweise über mehrere Jahre laufen. Im Gegenzug wird deren Schriftzug auf einer Tafel gezeigt. Das lässt sich das Unternehmen für „Humansponsoring“ mit mehreren hundert Euro pro Reklameschild bezahlen, je nach Größe und Platzierung. Ein Sponsor hat nach Informationen der Waltroper Zeitung zum Beispiel einen Sponsoring-Vertrag über 700 Euro in drei Jahren abgeschlossen.Die Vorzüge des Gerätes: „Das ist nicht nur ein einfacher Defibrillator, das ist ein ganzes System“, so Manfred Walter.
Der Unterschied zu den Defibrillatoren, die bislang in Waltrop angebracht sind, ist im Wesentlichen eine eingebaute Telefonverbindung: Beim Öffnen des Koffers wird automatisch ein Anruf zur Feuerwehr-Leitstelle aufgebaut. Zusammen mit der ebenfalls automatisch startenden, akustischen Gebrauchsanleitung des „Laien-Defis“ selbst, unterstützt der Mitarbeiter der Leitstelle dann den Retter.Wie wichtig der Einsatz eines Defibrillators sein kann, drückt Walter in Zahlen aus. „Die Feuerwehr braucht bis zum Eintreffen ungefähr acht Minuten. Die ersten irreparablen Schäden stellen sich aber schon nach vier Minuten ein. Die Chance, beim schnellen Einsatz ein Leben zu retten, liegt bei knapp 80 Prozent.“
Der nächste Schritt: „Wir versuchen jetzt alle Klassen, in die Funktionen des Gerätes einzuweisen“, sagt Konrektor Jürgen Sarpe.








