Tunnelbau im Kreuz Herne startet im Frühjahr

Herne (dpa/lnw) Im Zuge des dreispurigen Ausbaus der A43 wird ab dem Frühjahr das Herner Autobahnkreuz neu gebaut. Die aufwendigste Baustelle wird dabei ein Tunnelneubau für den Wechsel auf die A42 von Bochum Richtung Oberhausen, wie der Landesbetrieb Straßen.NRW am Donnerstag mitteilte. Der Verkehr soll auf verengten Fahrbahnen vorbeigeführt werden.

  • Ein Baustellenschild

    Foto: Archiv

Der 550 Meter lange und zweispurig befahrbare Tunnel soll die bisher wenig leistungsfähige, kurze Auffahrt an dem stark frequentierten Ruhrgebietsknotenpunkt ersetzen, wie ein Sprecher von Straßen.NRW sagte. Nach Abschluss der planerischen Vorbereitungen könne der mehr als 67 Millionen Euro teure Tunnelbau frühestens im April beginnen. Straßen.NRW rechnet damit, dass die Tunnelarbeiten bis Sommer 2022 abgeschlossen werden können. Die Arbeiten am Kreuz Herne insgesamt werden voraussichtlich bis 2025 dauern. So sollen die Rampen erneuert und eine neue Brücke gebaut werden.

Die seit Jahren überlastete Strecke zwischen Marl und Witten soll von je zwei auf drei Spuren in beide Richtungen erweitert werden. Begonnen wurde 2014 zwischen Recklinghausen und dem Rhein-Herne-Kanal. Während der Bauzeit auf der insgesamt 28 Kilometer langen Strecke müssen Autofahrer immer wieder an Baustellen verengte Fahrspuren in Kauf nehmen. Für bestimmte Bauvorhaben muss die Autobahn zeitweise auch gesperrt werden. Bis das Projekt komplett abgeschlossen ist, werden noch Jahre vergehen.

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  • Erstellt:
    7. Februar 2019, 16:52 Uhr
    Aktualisiert:
    10. Februar 2019, 03:33 Uhr