Ein Baby wird geimpft. Zurzeit sind mehrere Impfstoffe des Pharmakonzerns Glaxosmithkline nicht lieferbar.
Ob die Kinder- und Jugendärzte noch über diese Mehrfach-Impfstoffe verfügen, „liegt daran, welche Vorräte die einzelnen Praxen angelegt haben“, so Schmutte. „Aber in einigen Fällen ist es schon sehr knapp.“
Doch es gebe Alternativen. So könnten die Ärzte auch auf eine „Fünf plus Eins“ bzw. eine „Drei plus Eins“-Impfung zurückgreifen. Bei denen wird der Wirkstoff gegen Hepatitis B beziehungsweise Windpocken jeweils an einem Extra-Termin verabreicht.
Diese Produkte „nehmen wir allerdings nur ungern“, so Schmutte – schließlich würden sie für das Kind jeweils einen Piekser mehr bedeuten. Und das gleich mehrfach. Denn zur Grundimmunisierung (Sechser-Impfung) müssen die Babys im ersten Lebensjahr in der Regel drei Mal: mit drei, vier und sechs Monaten. Zudem sei auch die Fünfer-Kombination auf dem Weg zur Mangelware, befürchtet Schmutte.

