Die Skandalfirma Envio im Dortmunder Hafen.
Die vom Gutachterbüro durchgeführten Untersuchungen hätten ergeben, dass nahezu alle auf dem Betriebsgelände gelagerten Materialien PCB-belastet seien und gereinigt oder entsorgt werden müssten, erklärte der Regierungspräsident. Darüberhinaus zeigten Analysen der Bausubstanz in zwei Hallen deutliche PCB-Belastungen.
PCB auch in Außenflächen und im Asphalt
"Außerdem ermittelten die Gutachter PCB-Verunreinigungen im Asphalt in Teilbereichen der Außenflächen - und schlagen deshalb vor, poröse Teilflächen vom belasteten Asphalt abzufräsen, da von diesen Emissionen durch Abrieb nicht auszuschließen sind", wie die Bezirksregierung mitteilte.
Zentraler Diskussionspunkt des Fachgesprächs sei jedoch die Frage gewesen, ob eine Sanierung sinnvoll sei oder ob hingegen ein Abriss die bessere Variante wäre. Weitere Untersuchungen, auch des Bodens, sollen Aufschluss bringen.
Sanierung kann länger dauern
"Unser Ziel ist und bleibt es, das Betriebsgelände schnellstmöglich zu sanieren - aber wir müssen nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen die Zeitschiene überdenken", sagte Regierungspräsident Bollermann.


