Mit fünf Plakaten protestierten Anti-Atom-Aktivisten vor dem Bahnhof.
Update 17.07 Uhr: Die Polizei hat nach dem Ende der Aktion die Personalien von mehreren Demonstranten aufgenommen. Die Versammlung sei nicht angemeldet gewesen, deshalb lege hier ein Verstoß gegen das Versammlungsrecht vor, teilte die Pressestelle der Polizei mit. Den Verantwortlichen für die Aktion droht nun ein Verfahren. Es handele sich jedoch vor allem um einen Routinevorgang, hieß es von Seiten der Polizei.
Update 13.11 Uhr: Mehrere Mitglieder der Anti-Atom-Gruppe kletterten gegen 11 Uhr auf die Empore am Haupteingang des Bahnhofs und platzierten dort ein Banner mit der Aufschrift „Atomkraft den Boden entziehen - Urananreicherung stoppen“
Weitere Banner hängte die Gruppe an der Radstation sowie an Laternen auf. Mehrere Aktivisten kletterten an Laternenmasten hoch und wehten Fahnen. Insgesamt war das Bündnis aus verschiedenen Umweltgruppen mit etwa zwanzig Mitgliedern vor Ort.
Die Polizei vor Ort musste nicht eingreifen. Die Lage sei entspannt und solange die Aktivisten niemanden behindern, sei die Lage entspannt, hieß es von Seiten der Polizei.
Ursprungsmeldung 11.32 Uhr: Mit ihrer Aktion auf dem Dach und an den Laternenmasten fordern die Aktivisten von Robin Wood und aus dem Münsterland die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage sowie das Ende der damit verbundenen Atomtransporte in alle Welt. Sie wollen mit der Aktion auf eine am Samstag in Münster stattfindende Urankonferenz aufmerksam machen.
Bei der Urankonferenz sollen Strategien zur Auflösung der Uranindustrie sowie zur Stilllegung von Uranminen und -fabriken beraten werden. Sie wird von einem internationalen Trägerkreis zu dem unter anderem Robin Wood, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, die münsterschen Studierendenvertretungen und zahlreiche andere Verbände gehören, organisiert.


