Diese Weiterbildungen lohnen sich

Die Anforderungen an Mitarbeiter in Betrieben sind in den letzten Jahren um einiges angestiegen. Es reicht heutzutage nicht mehr, eine Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung vorweisen zu können. Immer häufiger setzen Arbeitgeber auch Schlüsselqualifikationen und zusätzliche Kenntnisse voraus. Diese kann man sich mit einer Weiterbildung aneignen. Doch welche Weiterbildungen sind wirklich empfehlenswert?

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Weiterbildungen gelten als Muss
 
Um langfristig am Arbeitsmarkt bestehen zu können, sind Weiterbildungen ein Muss. Sie scheinen unverzichtbar zu sein, wenn man sich neue Jobs erschließen und die Karriereleiter nach oben klettern möchte. Ab einem gewissen Level setzen Arbeitgeber Eigenengagement und den selbständigen Erwerb neuen Wissens voraus. Wer sich für eine der vielen am Markt auswählbaren Weiterbildungen entscheidet, muss für die Kosten nicht alleine aufkommen. Die Weiterbildungsförderung ist in Deutschland breit aufgestellt. Unterstützung gibt es vom Bund, einzelnen Bundesländern und Arbeitgebern.
 
Wenn bei einem Unternehmen der Umsatz steigt, bedeutet dies oftmals auch, dass neue Bereiche erschlossen werden. Und für diese werden Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationen benötigt. Besonders gefragt sind in vielen Unternehmen zum Beispiel SAP-Anwender. Kein Wunder, ist der deutsche Softwarehersteller doch Marktführer für Geschäftssoftware. Daneben gibt es natürlich noch weitere Bereiche, in denen eine Weiterbildung sinnvoll ist.
 
Welche Zusatzqualifikationen punkten beim Arbeitgeber?
 
Um bei seinem aktuellen oder zukünftigen Arbeitgeber positiv aufzufallen, gibt es viele Mittel und Wege. An Angeboten mangelt es nicht. Eine Schwierigkeit besteht jedoch darin, ein Angebot zu finden, das zu einem passt. Folgende Angebote und Formen gibt es für die Aneignung von Zusatzqualifikationen:
 
  • Studium Generale
  • IHK-Zertifikate
  • E-Learning-Kurse
  • Sprachkurse
  • Zertifikate von Herstellern (z. B. SAP)
  • Seminare privater Träger
  • Weiterbildungen durch das Arbeitsamt
 
Bevor man sich für eine Variante oder eine spezielle Weiterbildung entscheidet, sollte man das jeweilige Angebot genau prüfen. Wichtig ist, dass der zu erwerbende Abschluss oder das Zertifikat allgemein anerkannt ist. Im Zweifelsfall hilft es, beim aktuellen Arbeitgeber oder in Internetforen nachzufragen. Ebenso wichtig: der Ruf des Bildungsträgers bzw. Anbieters. Danach sollte eine Überprüfung der Anwendbarkeit stattfinden. Eine Weiterbildung macht nur dann Sinn, wenn die neuen Kenntnisse direkt im Beruf anwendbar sind. Außerdem macht es Sinn, darauf zu achten, ob die Zusatzqualifikation weitere Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen mit sich bringt. Und nicht zuletzt sollte eine Kosten-Nutzen-Analyse darüber entscheiden, ob und welches Angebot man wahrnehmen möchte.
 
Eine kleine Auswahl an Möglichkeiten
 
Standardisierte Erstausbildungen geraten auf dem Arbeitsmarkt zunehmend in den Hintergrund. Weitaus wichtiger scheint es, sich mit neuen Programmen vertraut zu machen oder andere Zusatz- sowie Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Dies ist vor allem beim Projektmanager wichtig. In diesem Berufsfeld gibt es sehr viele Weiterbildungsangebote. Diese befassen sich etwa mit den Grundlagen des Planens und Steuerns von Projekten oder mit Führungsaufgaben und Multiprojektmanagement.
 
Ebenso einer Veränderung unterwerfen musste sich der Beruf der Sekretärin. Heutzutage erwarten Arbeitgeber auch, dass die Sekretärin eigene Projekte betreut und umfangreiche Präsentationen vorbereitet – natürlich parallel zur Terminkoordinierung des Chefs. Um diesen neuen Anforderungen gerecht werden zu können, gibt es Weiterbildungen zur Office-Managerin.
 
Generell sind Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich fast immer empfehlenswert. Ob Industriewirt, Fachwirt, Fachkaufmann oder Betriebswirt – mit einer Weiterbildung steigen nicht nur die Beschäftigungsmöglichkeiten, sondern häufig auch das Gehalt.


ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    12. April 2019, 09:48 Uhr
    Aktualisiert:
    12. April 2019, 09:51 Uhr