Haftpapier-Aufkleber. Für diese Zwecke sind sie nutzbar

Die Sticker, die vielen noch aus ihrer eigenen Kindheit bekannt sein dürften, üben auf die Generation von heute nur noch einen geringen Reiz aus. Sie zu tauschen oder zu sammeln, ist nur dann noch interessant, wenn es um ein spezielles Fan-Thema geht.

  • Abbildung 1: Haftpapier, sprich: Aufkleber, sind vor allem in großen Städten im öffentlichen Raum zu finden. Meist ist die Anordnung hier recht unübersichtlich. Wer sich hingegen als Privatperson oder Unternehmer Aufkleber anschafft, kann diese auf vielfältige Art und Weise nutzen. Foto: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Public Domain)

Wenn es im Discounter beispielsweise Sammelsticker rund ums Thema Fußball gibt, dann fliegen die Nachwuchs-Kicker buchstäblich darauf. Dass es mittlerweile Profis gibt, die Aufkleber aus Haftpapier anfertigen und vertreiben, ist dennoch keine allzu große Überraschung. Viel zu praktisch sind die klebenden Zettel – im Privaten und im Beruflichen. Wozu sie nutzbar sind, zeigt die folgende Hitliste.

Zum Produkt: Welche Produktspezifika haben Haftpapier-Aufkleber?

Wer Haftpapier-Aufkleber ordern möchte, der hat eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten. Spezialisierte Aufkleber-Druckereien halten meist diese Auswahlmöglichkeiten vor:
  • Formen. Kreisrund, oval oder rechteckig sind die Standardformate. Freiformen erfordern meist etwas kreatives Geschick, wirken dann aber auch deutlich origineller. Auch das Format ist frei wählbar. Möglich sind rechteckige, quadratische und längliche Größenangaben. Tipp: Besonders hochwertig wirkt ein eckiges Format, wenn die Ecken abgerundet sind.
  • Material. Die Papierwahl sollte mit Bedacht erfolgen. So gibt es Haftpapier in der Indoor- und Outdoor-Variante, sprich für den Einsatz im Innen- und Außenbereich, ebenso wie in der matten oder glänzenden Materialvariante. Ob matt oder glänzend oder sogar partiell teillackiert, das variiert je nach Intention des Kunden. Dabei gilt längst nicht mehr die Aufteilung, dass glänzend für Glamour steht. Auch eine matte Optik kann elegant wirken – und hat den Vorteil, dass keine Fingerabdrücke darauf zu sehen sind. Was jedoch empfehlenswert ist, ist eine UV-Lackierung, wenn es sich um die Outdoor-Variante handelt. Tipp: Soll der Aufkleber ganz besonders viele Blicke auf sich ziehen, kann auch eine Veredelung in Frage kommen. Sonderfarben, Prägungen und Stanzungen sorgen für den Wow-Effekt.
  • Gestaltung. Bezüglich der Gestaltung ist es ratsam, auf Klarheit und Ausdrucksstärke zu setzen. Der Aufkleber ist meist übersichtlich in der Größe, weshalb eine zu kleinteilige Gestaltung schnell unübersichtlich wirken kann. Wichtig ist, den Aufdruck im Corporate Design des Unternehmens zu gestalten oder sich – wenn die Aufkleber zu einem persönlichen Anlass genutzt werden – zumindest damit identifizieren zu können. Tipp: Für wen der enge Platz auf dem Aufkleber nicht genug Raum bietet, um alle wichtigen Informationen unterzubringen, der sollte auf eine Kombination aus Print und Online setzen. Sprich: Auf dem Aufkleber einen Slogan und einen QR-Code aufzubringen, ist die moderne Variante, um beide Kanäle miteinander zu verbinden. Auf der Homepage, die via QR-Code verlinkt wird, stehen dann weitere Informationen.

Best-Practice-Beispiel  aus dem Privaten: die schnelle Möglichkeit der Kennzeichnung

Vor allem Eltern sollten diese Situation kennen: Das Kindergarten- oder Schulkind hat einen Rucksack bekommen, der dem des besten Freundes gleicht wie ein Zwilling. Um zu verhindern, dass der Rucksack regelmäßig verwechselt wird, wird aus einem Aufkleber aus Haftpapier im Handumdrehen eine Individualisierung. Abziehen. Abkleben. Fertig. Ebenfalls aus der Welt der Eltern bekannt sein dürfte dasselbe Szenario mit der Brotzeitdose oder dem Stiftemäppchen. Durch die Möglichkeit, die Aufkleber ganz individuell zu nutzen, wird der Name des Kindes – nebst Feuerwehrauto oder Prinzessinnenbild – perfekt in Szene gesetzt. Und auch zum Kindergarten- oder Schulfest ist die Kuchenform, in der Muffins für das Büffet gesponsert werden, schnell mit dem Namen beschriftet. Verwechslung ausgeschlossen.

Best-Practice-Beispiel aus der Welt der Start-ups: Marketing-Aktionen publik machen

Es gibt unzählig viele Anlässe, über die ein Start-up-Unternehmer seine Kunden informieren möchte. Die Messeteilnahme, der Produktlaunch und ein Gewinnspiel auf der Homepage sind nur einige, wenige Beispiele dafür. Natürlich werden für diese Zwecke Online-Kanäle mit entsprechenden Ankündigungen bespielt. Allerdings darf in diesem Zusammenhang auch die Aha-Wirkung in gedruckter Form nicht unterschätzt werden. Wer jeden Briefumschlag mit einem speziell gestalteten Aufkleber verzieht, der auf den Messetermin hinweist, der informiert auch so seine Kunden. Auch ein Aufkleber auf einem Schreiben oder einer Rechnung springt buchstäblich ins Auge – und bleibt in Erinnerung.

Best-Practice-Beispiel aus beiden Welten: das Dankeschön

Es gibt viele Wege, um Danke zu sein. Eine Möglichkeit ist ein kleines Präsent, vielleicht auch etwas Selbstgemachtes. Besonders gut kommt dieses an, wenn es mit einer kleinen, persönlichen Note ausgestattet ist. Das Plastiktütchen, das selbstgemachte Pralinen oder Plätzchen beinhaltet, ist durch einen Aufkleber mit der Aufschrift „danke“ deutlich aufgewertet und bringt die Message klar rüber. Dieser Einsatzbereich ist sowohl fürs Private als auch für Unternehmer denkbar. Natürlich können die Aufschriften variieren. Weihnachts- und Ostergrüße sowie Geburtstagsglückwünsche lassen sich ebenfalls im Vorfeld anfertigen. Ist der Tag gekommen, werden die Aufkleber direkt auf dem Präsent aufgebracht. Unternehmer könnten auch eine Rabattaktion per Aufkleber publik machen. So wird es zumindest häufig auf Messen praktiziert. Der Messerabatt von 20, 30, 40 oder 50 Prozent wird direkt auf dem Firmenflyer aufgeklebt – und gilt als „Gutschein“, der später im Laden eingelöst werden kann.
 


ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    5. April 2018, 11:58 Uhr
    Aktualisiert:
    17. August 2018, 03:33 Uhr