Smartphones: die häufigsten Schäden

Smartphones sind treue Begleiter im Alltag. Man nimmt sie mit ins Bett, ins Badezimmer, zu Freizeitaktivitäten oder ins Büro. Bis zu vier Stunden am Tag hat der durchschnittliche Nutzer sein Handy in der Hand. Durch Hektik oder Unachtsamkeit kann es da schnell zu Unfällen kommen. Handyreparatur-Serviceseiten werten deshalb regelmäßig aus, zu welchen Schäden es an Smartphones am meisten kommt, welche Marke besonders anfällig ist und wem das Handy öfter herunterfällt.

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Einmal falsch gegriffen...

…und schon ist das Handy mit dem Display nach unten auf dem Boden gelandet. Nun stellt sich die Frage, ob das Display gesprungen ist oder nicht: Clickrepair ist einer der größten Anbieter für Smartphone-Reparaturen in Deutschland und hatte sich bundesweit die Daten eingesandter Geräte mit Schaden vorgenommen. Die Auswertung hat ergeben, dass kaputte Displays in 2017 häufigster Schaden in Deutschland gewesen ist. Das Display ist somit, dicht gefolgt von der Kamera, die größte Schwachstelle der meisten Geräte.

Ergreift man grundsätzliche Schutzmaßnahmen, beispielsweise indem man sein Smartphone mit Silikonhülle und Panzerglasfolie ausrüstet, reduziert sich das allgemeine Schadensrisiko um etwa die Hälfte, auf insgesamt ca. 14 %. Gerade Silikonhüllen sind besonders empfehlenswert gegen Sturzschäden, da sie durch die flexiblen Materialeigenschaften Erschütterungen besonders gut dämpfen. In Kombination mit einer Panzerglasfolie, die im Gegensatz zu einer herkömmlichen Folie noch besser Kratzer abhält, „überlebt“ das Smartphone in der Regel schon mal einen Fall vom Bett oder einer Tischkante. Aber auch eine Hartschale aus Kunststoff und eine Displayschutzfolie leisten gute Dienste.

Wem das Handy öfter aus der Hand rutscht

Interessant ist dabei, dass Frauen scheinbar häufiger Schutzmaßnahmen für ihr Smartphone ergreifen als Männer. Mehr als 80 % aller von Clickrepair befragten Teilnehmerinnen investierten im vergangenen Jahr in eine Hülle oder Folie. Dafür passieren allerdings auch mehr Frauen als Männern Unfälle mit ihren Smartphones. Der Anbieter Friendsurance hingegen erhält bei einer eigenen Umfrage im gleichen Jahr ein gegenteiliges Ergebnis. Da beide Umfragen insgesamt von den Zahlenwerten her zu ähnlichen Ergebnissen kommen, kann man wohl davon ausgehen, dass beiden Geschlechtern in etwa gleich viele Unfälle mit dem Smartphone passieren.

Der Herstellervergleich

Vergleicht man nun die Hersteller miteinander, zeigt sich, wer etwas robuster baut als die Konkurrenz. Geräte von Sony und HTC neigen in der Regel eher zu Schäden als die von Samsung oder Apple. Und Nokia stellte laut der Umfrage von Clickrepair bisher die stabilsten Geräte her. Insgesamt sind iPhones allerdings anfälliger für Schäden als andere Smartphones. Etwa 50 % der eingesendeten Geräte stammen von Apple. Samsung und Sony kommen zusammen hingegen nur auf 20 %. Da genau diese Marken derzeit besonders gerne gekauft werden, lohnt es sich also, in schützendes Zubehör zu investieren.

 

 



ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    7. Dezember 2018, 13:57 Uhr
    Aktualisiert:
    7. Dezember 2018, 13:59 Uhr