Sparen für die Rente: Ist das wirklich möglich?

In Anbetracht der sinkenden staatlichen Renten fragen sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger, wie die monatlichen Bezüge im eigenen Sinne aufgestockt werden können. Das Sparen scheint dabei ein Weg zu sein, um das erforderliche Kapital zu beschaffen. Doch für wen ist es wirklich möglich, auf diese Weise zum Erfolg zu kommen?

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Die ergänzende private Vorsorge

Die private Vorsorge beginnt bereits mit den kleinen und großen Beträgen, die im Laufe der Jahre auf die Seite gelegt werden können. Dieses Vermögen wird zur Grundlage, auf die im Alter bei Bedarf zurückgegriffen werden kann. Doch nicht nur die Höhe des Einkommens ist entscheidend für die Frage, wie leicht sich ein Polster für den Herbst des Lebens aufbauen lässt. Zudem sind es die laufenden Kosten, die den eigenen Alltag formen. Wer dazu neigt, viel Geld auszugeben, ist in der Folge auch darauf angewiesen, größere Summen auf die Seite zu legen. Das ideale Verhältnis stellt somit ein hohes Einkommen bei geringen relativen Kosten dar.

Zudem bietet die Private Rentenversicherung die Möglichkeit, die Aufstockung zu sichern. Durch das gut durchdachte Bezahlsystem und die staatlichen Förderungen, die eingestrichen werden können, sichern viele Policen den eigenen Lebensabend in der gewünschten Art und Weise ab. Sie können bei wefox die beste private Rentenversicherung vergleichen, um sich über die aktuellen Angebote des Marktes in Kenntnis zu setzen. Darunter befinden sich einige sehr günstige und preiswerte Offerten.

Der Einfluss der Verzinsung

In Anbetracht des langen Anlagehorizonts, wie sie für Ersparnisse typisch ist, welche den Ruhestand absichern sollen, spielt die Verzinsung eine besonders wichtige Rolle. Je nach dem, wie das Geld angelegt wird, lässt sich ein großer Einfluss auf die Entwicklung des Vermögens feststellen. Gleichsam ist es für Anleger in dieser Lage wichtig, das Risiko stets im Auge zu behalten und diesen Faktor nicht zu unterschätzen.

Besonders deutlich wird dies am Beispiel der 72er-Regel. Nach der folgenden Faustformel ist es möglich, den Zeitraum zu berechnen, in dem sich das Kapital verdoppelt:

72 : jährlicher Zinssatz = Zeit, in der sich das Kapital verdoppelt

Entscheidet sich ein Sparer dafür, seine angesparten 10.000 Euro an der Börse für durchschnittlich 6 Prozent pro Jahr anzulegen, so erreicht er durch den Zinseszins eine Verdopplung innerhalb von rund 12 Jahren. Gelingt es durch die Wahl passender Aktien, einen Zinssatz von stolzen 10 Prozent pro Jahr zu erreichen, verkürzt sich der gesamte Prozess. Von nun an ist eine Verdopplung des Kapitals innerhalb von gut sieben Jahren möglich. Wer früh genug mit dem Sparen beginnt, ist dazu in der Lage, mehrmals eine solche Verdopplung zu erzielen. Auch nach der Inflationsbereinigung bleibt dadurch ein deutlicher Überschuss bestehen.

Das Risiko beachten

An und für sich ist es dennoch notwendig, den Blick auch auf das Risiko von einer jeden Anlage wandern zu lassen. Die Beträge, welche für die Absicherung im Alter gedacht sind, haben eine existenzielle Bedeutung. Letztlich liegt es zu großen Teilen in der eigenen Hand, welchem Risiko das Kapital ausgesetzt wird. Da es sich jedoch um besonders wichtige Teile des Vermögens handelt, neigen die meisten Anleger dazu, hier die Erwartungen an die Rendite zunächst etwas niedriger anzusetzen.

Letztlich wird es nicht möglich sein, eine Anlage zu finden, die frei von jedem Risiko ist und dennoch hohe Erträge mit sich bringt. Gerade aus dem Grund ist es wichtig, diese beiden Faktoren stets in Relation zu betrachten, um so zu einem ausgewogenen Ergebnis zu kommen, das auf ganzer Linie den persönlichen Vorstellungen entspricht. Dann stellt auch die individuelle Vorsorge eine wichtige Ergänzung der Bemühungen um die Rente dar, die nicht zu vernachlässigen ist und möglichst früh angegangen werden sollte.


ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    8. März 2019, 16:48 Uhr
    Aktualisiert:
    8. März 2019, 16:51 Uhr