Norina macht Yoga: Mit sich eins werden

Es gibt diese Zeiten, in denen man sich zwischendurch mal eine Pause gönnen muss. Egal, ob Ihr eine sehr stressige Woche habt oder bei Euch vielleicht Klausurphase ist – für so eine Pause ist Yoga eine super Möglichkeit.

  • Yoga

    Norina ist schon Yoga-Profi und macht’s vor: Elegant geht’s beim „Tänzer“ zu, der vor allem gut für das Gleichgewicht ist.

Ich persönlich finde Yoga absolut interessant und toll. Es ist eine Mischung aus Bewegung und Entspannung. Man hat die Chance, bei den Übungen all seine Probleme zu vergessen und sich für einen Moment komplett auf sich selbst zu konzentrieren. Das ist auch nötig, da man bei einigen Yoga-Übungen sehr darauf achten muss, das innere und äußere Gleichgewicht zu halten. Dafür muss man sich voll und ganz auf den eigenen Körper konzentrieren.

Yoga kommt ursprünglich aus Indien, inzwischen kann man jedoch in fast jedem Fitnessstudio an Yoga-Kursen teilnehmen. Vor allem in den vergangenen Jahren ist Yoga immer bekannter geworden und hat sich fast zu einer Art Trendsport entwickelt.
Man sollte für sich das richtige Studio finden, denn es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, Yoga-Stunden durchzuführen. Es gibt Stunden mit mehr Entspannung und auch solche, bei denen die „Asanas“ im Vordergrund stehen. Diese Posen sind ruhende Körperstellungen im Yoga, die zur Muskulaturkräftigung dienen. Gerade in sozialen Netzwerken scheinen immer mehr Leute Yoga zu machen. Es gibt dort endlos viele Profile von Yogis mit Bildern von außergewöhnlichen Yoga-Posen.

Am Ende dann auf Traumreise gehen

Letztendlich geht es aber beim Yoga nicht darum, andere mit seinem Können zu beeindrucken, sondern vielmehr darum, sich selbst zu finden und eins mit sich selbst zu werden. Gerade deshalb ist Yoga etwas für jeden Menschen. Es kommt nicht darauf an, wie groß oder klein Ihr seid oder wie alt oder jung, beweglich oder steif. Natürlich werden, je nach besuchtem Kurs, auch Asanas wie Kopfstand oder Handstand geübt, aber dabei geht es vor allem um volle Konzentration. Es macht nichts, wenn man etwas mal nicht schafft.

Es dreht sich nämlich viel um Entspannung – besonders am Anfang und am Ende der Yoga-Stunde. In den Stunden, die ich besucht habe, lagen wir Kursteilnehmer zugedeckt auf unseren Matten und haben einer Entspannungsmusik oder der Yogalehrerin zugehört, die eine Art Traumreise vorgelesen hat.

Eine andere Sache, die beim Yoga sehr wichtig ist, ist das Atmen, Pranayama genannt. In den Yoga-Kursen, die ich besucht habe, haben wir verschiedene Atemübungen kennengelernt. Besucht Ihr zum ersten Mal einen Kurs, solltet Ihr darauf vorbereitet, dass sich diese Atemübungen zwischendurch etwas komisch anhören können. Verliert Euch in solchen Momenten aber nicht, denn gerade bei solchen Übungen solltet Ihr Euch einfach voll und ganz auf die Yogastunde einlassen und auf Euren Körper achten! Zudem haben einige dieser Übungen es in sich – und wenn man Yoga richtig macht, kann das sogar zu einem schönen Bauchmuskelkater am nächsten Tag führen.

Wenn Ihr dann ein wenig Ahnung von Yoga habt, könnt Ihr es auch zu Hause machen. Dafür braucht Ihr nicht mehr als eine einfache Yoga-Matte und etwas Zeit für Euch.



AUTOR
Norina Müller
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    8. November 2017, 15:29 Uhr
    Aktualisiert:
    19. August 2018, 03:33 Uhr