Winterwechsel: BVB-Stürmer Alexander Isak steht vor einer Ausleihe

Dortmund Es ist ruhig beim BVB in dieser Winter-Wechselperiode. Schien es zunächst noch so, als würden sich die Schwarzgelben eher personell weiter verstärken, scheinen Neuzugänge eher ausgeschlossen. Bei der Borussia gibt es derzeit lediglich Kandidaten für Abgänge.

Nach dem Stimmungswandel im Dezember ändert sich offenbar auch das Vorhaben von Borussia Dortmund für die Winter-Transferperiode. Schienen zum Ende der Zeit unter Trainer Peter Bosz Verstärkungen noch unumgänglich, kann sich sein Nachfolger sehr gut mit dem vorhandenen Personal arrangieren. "Ich bin der Meinung, dass ich hier eine großartige Mannschaft zur Verfügung habe", sagte der 51-Jährige bereits kurz nach Dienstantritt. "Auf den ersten Blick sehe ich nichts, wo wir zwingend etwas machen müssen."

Eher Abgaben

Das hat er auch den Vereinsbossen so mitgeteilt. Der Klub ist damit nicht genötigt, unverhältnismäßig tief in die Tasche zu greifen, ohne von einem Spieler restlos überzeugt zu sein. Eher wird Borussia Dortmund bis Ende Januar noch Spieler abgeben.

Ein Kandidat für eine Ausleihe bleibt Alexander Isak, wie Michael Zorc im Interview mit dieser Redaktion nahegelegt hatte. "Wir schauen uns mit ihm die Situation an und überlegen, was das Beste wäre." Spielpraxis gibt es wenig hinter einem fast nie verletzten Pierre-Emerick Aubameyang. Um seine guten Ansätze weiterzuentwickeln, braucht der 18-jährige Schwede Einsätze.

Tendenz: Bis Ende Januar wird Isak noch verliehen, aber nicht verkauft. Es gibt mehrere Interessenten.

Schwierig bleibt die Situation für André Schürrle. Sein Berater hatte ihn im Dezember demonstrativ ins Schaufenster gestellt. Sein Schützling benötigt Spielminuten, um sich noch bei Bundestrainer Joachim Löw für die WM zu empfehlen. Ablösesumme (Schürrle kam im Sommer 2016 für mehr als 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg) und Gehalt sind die Knackpunkte bei dieser Personalie.

Tendenz: Für Schürrle wird es noch schwerer, wenn Marco Reus zurückkehrt. Er muss jetzt den Absprung schaffen.

 

Kurz hatte Neven Subotic während der Hinrunde in die Startelf geschnuppert. Unter Stöger, der bereits in Köln die Ausleihe nicht verlängern wollte, sind seine Aussichten auf Fußballspiele trübe.

Tendenz: Subotic bietet sich bis zum Sommer im Training redlich an - dann läuft sein Vertrag aus.



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  • Erstellt:
    12. Januar 2018, 19:00 Uhr
    Aktualisiert:
    12. Januar 2018, 21:38 Uhr