Ex-SVDer Thorsten Bohnenkamp spielt jetzt beim Gegner Hagen.
Im ersten Saisonvergleich glückte den 49ers ein klarer 91:71-Heimsieg. Ob solch ein Resultat aber erneut im Bereich des Möglichen liegt, ist nach dem blamablen Heimauftritt gegen Grevenbroich aber längst nicht sicher. „Wir haben versucht, uns in der Trainingswoche davon zu erholen und wieder in unseren Rhythmus zu finden. Die Mannschaft zeigte, dass sie in ihrer Ehre verletzt war. Sie will das wieder gut machen“, sagt Trainer Hanno Stein.
Namhafte Hagener Akteure
Die Hagener verfügen trotz ihres schlechten Tabellenplatzes allerdings über einige namhafte Akteure. Da ist zunächst Maximilian Rockmann, der durchschnittlich 16,2 Punkte pro Partie erzielt. Daneben Dominik Wilkins (11,3), Sohn von Hagens Basketball-Legende Jimmy Wilkins, der zuletzt in seiner Heimat verstarb und von dessen Trauerfeierlichkeiten sein Nachwuchs inzwischen aber aus den USA nach Hagen zurückgekehrt ist. Dann gilt es Spielmacher Dennis Shirvan (5,7; 3,1 Assists) sowie die Neuverpflichtungen Grigorios Ktistos (15,8) und US-Center Thomas Fairley zu beachten. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Center Thorsten Bohnenkamp, der in dieser Saison in vier Begegnungen für die Derner auflief und dann an die Volme wechselte.
Wiedersehen mit Bohnenkamp
„Thorsten weiß natürlich viel über unser Spiel, doch sehe ich das nicht unbedingt als Nachteil. Denn in dieser Partie geht es für uns vornehmlich darum, zu alten Tugenden zurückzufinden, was heißt, an beiden Enden des Feldes mit viel Aggressivität und hohem Tempo zu agieren. Wille und Kampfgeist sind gefragt, denn das könnte für uns nach den bisher wenig überzeugenden Vorstellung im neuen Basketball-Jahr zu einem Knackspiel werden“, nimmt Coach Stein seine Spieler in die Pflicht. Die werden alle mit von der Partie sein, lediglich der Einsatz von Jan Möhring, der krankheitsbedingt im Training fehlte, steht noch auf der Kippe.
2. Regionalliga
SVD 49 II - Paderborn Baskets II – Die SVD-Reserve erwartet am Samstag (18 Uhr, Brügmannhalle) den Tabellendritten aus Ostwestfalen. „Einen Amerikaner haben die auch im Kader, der bereitete uns im knapp verlorenen Hinspiel auch Probleme“, erinnert sich Spielertrainer Sebastian Mlynarski gut aber nicht allzu gerne an die 55:65-Niederlage. Der Coach weiß, dass Paderborn aggressiv agiert, aber auch öfter auf Zonen-Verteidigung setzt. „Nach der Niederlage gegen Lüdenscheid müssen wir aufpassen, eine Verbesserung unserer Verteidigungs ist ebenso von Nöten wie schlaueres Spiel gegen die Zone“, glaubt Mlynarski aber, dass gerade Neuzugang David Feld als guter Schütze helfen wird. Niklas Geske hofft, den krankheitsbedingten Trainingsrückstands aufgeholt zu haben. Thomas Ricks ist zurück im Kader








