Experte schließt Defekt aus: Hohes Tempo war Ursache für tödlichen Unfall

MARL Hohe Geschwindigkeit ist nach Ermittlungen der Polizei die Ursache für den schweren Unfall in der Victoriastraße, bei dem am Sonntagmorgen drei junge Marler ums Leben kamen. Sekunden vor dem Unfall soll der Fahrer noch ein anderes Auto überholt haben.

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    Mit hoher Geschwindigkeit prallte der Opel Astra auf den Laternenmast in der Victoriastraße. Foto: Justin Brosch

Dadurch wurde der Opel Astra aus der leichten Kurve getragen. Das sagte Polizeisprecher Michael Franz im Gespräch mit unserer Redaktion.

Exaktere Angaben ließen sich noch nicht machen. Die Insassen in dem Wagen, der überholt wurde, hätten aber von einer "erheblichen Geschwindigkeit" gesprochen. Ein Experte, der die Polizei bei den Ermittlungen unterstützt, schließe einen technischen Defekt am Unfallwagen aus. Die Polizei hat die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Bisher ergebe sich aber ein einheitliches Bild.

Motorblock herausgerissen

Der Opel Astra, in dem die jungen Männer saßen, war gegen 6.14 Uhr in Höhe der Droste-Hülshoff-Straße von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Laterne geprallt. Für den Fahrer (21) kam jede Hilfe zu spät.  Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten noch, die eingeklemmten Beifahrer (19 und 21) mit hydraulischem Rettungsgerät zu befreien. Doch drei Notärzte stellten kurz darauf ihren Tod fest. Der Unfallort glich einem Trümmerfeld, der Motorblock war herausgerissen und weggeschleudert.

Die Anteilnahme in den sozialen Netzwerken ist groß. Viele Marler haben den Familien und Freunden der Verstorbenen ihr Beileid ausgesprochen.
14 KOMMENTARE
25.04.19 08:14

Ende der Diskussion

von OnlineRedaktion

Da es hier nicht mehr um den Inhalt des Artikels geht, sondern um eine grundsätzliche Diskussion zum Thema Kommentare, wird die Diskussion an dieser Stelle beendet. Hiermit erinnern wir auch noch einmal an unsere Netiquette, die Sie unter www.medienhaus-bauer.de/netiquette gerne nachlesen können. Im Übrigen hat die Redaktion hier nur einen ehrabschneidenden Kommentar gesperrt und keineswegs eine freie Meinungsäußerung verhindert.

Ihre Online-Redaktion

24.04.19 21:05

Freie Meinung äußern?

von Bedard

Mein Eindruck ist als langjähriger RZ Leser das dieses nicht mehr erlaubt / gewünscht ist. Beiträge werden gelöscht oder erst gar nicht freigegeben, bei vielen Artikeln wie z.B auch der aktuelle von diesem Ereignis kann erstmal gar nicht kommentiert werden. Ich könnte zu dem heutigen aktuellen Bericht einiges schreiben was meine allgemeine Meinung zum Thema Rasen ist, dieses ohne zu beleidigen oder irgendjemand anzugreifen, aber ich gehe davon aus das mein Beitrag nicht veröffentlicht werden würde. Wahrscheinlich wird auch dieser Beitrag von der RZ zensiert. Ich für meinen Teil bin heute kurz davor mein Abo nach einigen Jahrzehnten zu kündigen.So langsam sehe ich die RZ nicht mehr als freies Medium an.

25.04.19 07:52

"gelenkte Demokratie"?

von miko

Auch mein Eindruck ist es, dass der freie Journalismus sich mehr zu einer "beeinflussenden Stimme" bewegt. Ob es daran liegt, dass sich mehr Richtung Kommerz bewegt, also es FREIE Berichterstattung im eigentlichen Sinne nicht mehr gibt, ist dabei nur eine der Vermutungen. Den Eindruck meines Vorredners kann ich dabei nur unterstützen... den habe ich allerdings auch mehr und mehr bei den öffentlich rechtlichen Sendern. Nicht falsch verstehen... es ist ein Unterschied, wenn jemand Stellung bezieht und NUR NEUTRAL (!) berichtet!


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