Feuerwehr schließt Gefahr aus: Diesellache verteilt sich auf Kanal

MARL Wasserschutzpolizei und Feuerwehr suchten am Nachmittag auf dem Wesel-Datteln-Kanal nach einer Diesellache. Die hatte Radfahrer Ralf Vorpahl aus Sickingmühle entdeckt: "Sie zieht sich 150 Meter weit, vom Ufer bis zur Kanalmitte."

  • Öl

    Diese Diesellache entdeckte Ralf Vorpahl am Nachmittag am Kanal.

Der Marler informierte sofort die Polizei und ärgert sich über die Umweltverschmutzung: "Sowas finde ich ganz erbärmlich."

Die Wasserschutzpolizei konnte auf der Kanaloberfläche zunächst nichts entdecken. Die Marler Feuerwehr blieb länger vor Ort und fand die Lache schließlich am südlichen Kanalufer. Mit der Unteren Wasserbehörde und der Polizei entschied sie, dass es nicht notwendig und nicht mehr möglich sei, den Diesel aus dem Wasser zu ziehen. Es hatte sich schon durch den Wind verteilt.

Bereits geringe Öl- oder Diesel-Mengen breiten sich weit auf der Wasseroberfläche aus, erklärten Sprecher von Wasserschutzpolizei und Feuerwehr übereinstimmend. Dies könne dramatisch aussehen. Schon ein Liter Öl könne sich über eine Länge von 150 Metern ziehen.

Keine Hinweise von der Schiffahrt

"Bei größeren Schäden erhalten wir laufend Hinweise von der Schifffahrt und von Spaziergängern", sagte ein Sprecher. Das sei aber am Nachmittag nicht der Fall gewesen.

Größere Ölmengen schöpft die Feuerwehr gewöhnlich mit Ölschlängeln ab, sagte Einsatzleiter Michael Dolega.  Durch Plastik wird das Öl mechanisch zusammengeschoben und kann mit einem Vlies aufgenommen werden. Das war aber am Freitag nicht mehr nötig. Nach Einschätzung der Feuerwehr stellte die Dieselmenge auch für die Fische keine Gefahr dar.
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