Borussia Dortmund

Doch noch die Kurve bekommen! Dahoud verlängert beim BVB

Mahmoud Dahoud und der BVB - das passte zunächst nur bedingt zusammen. Doch mittlerweile hat der 25-Jährige die Kurve bekommen und nun auch seinen Vertrag verlängert. Die Laufzeit überrascht.
Hat seinen Vertrag beim BVB verlängert: Mahmoud Dahoud. © imago / Revierfoto

Dahouds Potenzial war immer außerhalb der Diskussionen. Probleme hatte der Deutsch-Syrer in seinen ersten BVB-Jahren allerdings mit dem richtigen taktischen Verhalten auf dem Platz. Dahoud traf schlichtweg zu oft die falschen Entscheidungen, wollte mit dem Kopf durch die Wand, beschleunigte, wenn Kontrolle angesagt war und verschleppte das Spiel, wenn sich eine Umschaltchance bot. Erst Edin Terzic bekam ihn in die Spur.

BVB-Mittelfeldspieler Dahoud muss Abstriche beim Gehalt machen

Dennoch war lange Zeit offen, wie die Zukunft des Mittelfeldspielers aussehen könnte. Grund war die Ausgestaltung seines laufenden Vertrags, denn den Wechsel ließ sich die Borussia aus Dortmund im Sommer 2017 einiges kosten. Dahouds lange vor Corona ausgehandelter Vertrag beinhaltete ein fürstliches Jahresgehalt, das den aktuellen Gesetzmäßigkeiten angepasst wurde.

Für seinen Verbleib beim BVB, über den die Ruhr Nachrichten bereits Anfang Juli exklusiv berichtet hatten, nimmt der 25-Jährige Abstriche beim Gehalt in Kauf. Berater Zein Dahoud führte die Verhandlungen mit den BVB-Verantwortlichen und war in den vergangenen Wochen mehrfach zu Gast auf der Geschäftsstelle Sport in Brackel. Dass Dahouds Vertrag letztlich nur um ein Jahr (bis 2023) verlängert wurde, überrascht hingegen. Zunächst stand eine Verlängerung bis 2024 plus Option zur Debatte.

BVB-Spieler Dahoud: „Das haben wir gemeinsam entschieden“

„Es war die beste Entscheidung, eine faire Entscheidung. So hat der Klub Luft und ich habe Luft. Das haben wir gemeinsam entschieden“, sagte Dahoud im BVB-Podcast. „Wenn man so lange dabei ist, dann fühlt man sich wohl. Es ist schön, für den BVB aufzulaufen. Und es kann auch länger gehen.“ Der 25-Jährige sagte auch: „Ich hatte es nicht leicht mit den vorherigen Trainern – das muss man zugeben.“

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