Corona-Impfung

Wenn der Piks zum Erlebnis wird: In Ickern wird an ungewöhnlichem Ort geimpft

Zur „Woche des Impfens“ hat Castrop-Rauxel keine besonderen Aktionen geplant. Dafür kann man sich in Ickern Ende Juli an einem ganz ungewöhnlichen Ort impfen lassen.
Im August können sich die Castrop-Rauxeler Vereine auf dem Ickerner Marktplatz vorstellen - doch das Interesse ist bislang gering. © Jens Lukas

Aktuell gibt es genug Corona-Impfstoff – aber zu wenig Impfwillige. Um das zu ändern, hat das Land NRW die sogenannte Woche des Impfens ausgerufen. Dabei gibt es besondere Aktionen rund ums Impfen. Castrop-Rauxel hat in der Woche selbst keine spezielle Aktion geplant, zieht nun aber nach.

Der Stadtteilverein Mein Ickern und der Hausarzt Holger Knapp haben sich in Zusammenarbeit mit der Stadt und der JVA Castrop-Rauxel ein besonderes Impfangebot ausgedacht.

Am Freitag, den 23.7., können sich Bürger ab 16 Jahren ohne Termin auf dem Marktplatz in Ickern impfen lassen. Dafür stehen 150 Dosen Biontech zur Verfügung. Möglich ist das Impfen zwischen 9 und 13 Uhr. Minderjährige benötigen eine Unterschrift ihrer Eltern. Der Veranstalter bittet zudem darum – wenn möglich – im Vorfeld eine Mail an vorstand@mein-ickern.de zu schreiben, um den Aufklärungsbogen nach Hause geschickt zu bekommen.

Die Impflinge können beim Piks einen exklusiven Einblick in einen Gefangenentransporter der JVA werfen. Dieser wird nämlich als „Pop-up-Impfstation“ genutzt.

Nach der Impfung kann man sich bei einem Imbiss und alkoholfreien Getränken erholen. Mein Ickern wird zudem einen Aktionsstand aufbauen. Auch Bürgermeister Rajko Kravanja wird vor Ort sein und den Bürgern die Gelegenheit bieten, bei einer Sprechstunde mit ihm zu reden.

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