Gastronomie

Noah’s Place: Dattelns neuer Gastronomie-Hotspot startet mit Verzögerung

Die gute Nachricht: Noah’s Place am Dattelner Neumarkt wird kommen. Die schlechte Nachricht: aber später als gedacht. Gastronom Uwe Suberg erklärt, warum das so ist.
Gastronom Uwe Suberg vor seinem Noah`s Place in Marl. In Datteln wird er im Mai ein Restaurant/Café nach demselben Konzept eröffnen. © Koellner

Die Pläne sind kühn, die Idee ist brillant: mit Speise- und Getränkekarte einmal rund um die Welt. Das ist das gastronomische Konzept von Noah’s Place, das eigentlich, so der Plan, Anfang April am Dattelner Neumarkt Eröffnung feiern sollte.

Nun streicht der „Kapitän“ Uwe Suberg die Segel – vorerst.

Der bekannte Gastronom, der im Ruhrgebiet für unternehmerischen Mut und ein Händchen für Erfolge steht, muss erst einmal zurückstecken – Corona. „Es gibt Liefer-Engpässe“, klagt er. An Holz aus Russland sei nicht zu kommen. Auch der benötigte Stahl, etwa für die Fahrstuhl-Anlage, sei momentan Mangelware. Was nun?

30 Mitarbeiter warten sehnsüchtig auf ihren Einsatz am Neumarkt

Uwe Suberg kann sich tüchtig ärgern, aber er ist nicht die Sorte Mensch, die den Kopf in den Sand steckt. „Okay“, sagt er, „wir wollten im April eröffnen. Das klappt nun nicht. Aber ich verspreche, dass wir ab Mitte Mai die Bühne der Dattelner Gastronomie bespielen werden.“

Darüber könnten sich dann 30 neu anzustellende Mitarbeiter freuen. Und 250 Gäste – auf einer kulinarischen Reise rund um die Welt. Drei Filialen von Noah’s Place wurden schon eröffnet – in Marl, Gelsenkirchen und jüngst in Recklinghausen. Das Konzept erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit.

Der Abend in Marl

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