Stadt Datteln spricht von „Rattenplage“ Kosten können an den Bürger weitergegeben werden

Leiter Content-Team Do-West/Castrop-Rauxel
Die Stadt Dortmund ruft dazu auf, gegen die Rattenpopulation vorzugehen. © picture alliance/dpa/PA Wire
Lesezeit

Mit gezielten Maßnahmen in der städtischen Kanalisation bekämpfen Mitarbeiter der Stadtentwässerung des Kommunalen Servicebetriebs Datteln (KSD) seit Jahren die Rattenplage in Datteln, heißt es aus dem Rathaus. Um die Rattenpopulation zu reduzieren, müssen aber nun alle in Datteln mitwirken und sorgsam mit Nahrungsabfällen und Tierfuttervorräten umgehen.

Neuerdings regelt eine Verordnung, wer in der Stadt Maßnahmen zur Bekämpfung von Ratten durchführen muss. Neben der Stadtverwaltung sind das sowohl Grundstückseigentümer als auch Mieter, Pächter und Verwalter der Wohnungseigentumsgemeinschaften. Damit stehen jetzt im Grunde alle Bürger in der Pflicht.

Rattenbefall muss gemeldet werden

Bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten kann die Stadt durch die neue Verordnung die Kosten weitergeben, die ihr durch die Bekämpfung der Rattenpopulationen in Datteln entstehen. Die neue „Ordnungsbehördliche Verordnung über die Rattenbekämpfung im Gebiet der Stadt Datteln“ regelt, dass die genannten Personen verpflichtet sind, Rattenbefall unverzüglich dem KSD zu melden. Außerdem müssen sie durch gezielte Verhaltensweisen vorbeugend aktiv werden.

Dazu zählt zum Beispiel, dass Müllansammlungen vermieden werden und verhindert wird, dass Ratten Rückzugsräume und Nistplätze in Häusern oder Schuppen finden. Wichtig sei auch, dass Nahrungsmittel, zu denen auch Tierfutter zählt, vor Ratten geschützt aufbewahrt werden. Rattenbefall kann telefonisch unter 02363/107-380 oder per E-Mail Stadtentwaesserung@stadt-datteln.de gemeldet werden.