Versteckte Radarfallen Hört auf zu jammern und fahrt endlich vernünftig!

Stefan Diebäcker kommentiert die angeblich hinterlistigen Tricks auf der Jagd nach Verkehrssündern.
Auf der Jagd nach Verkehrssündern setzen Ordnungsbehörden immer bessere Technik ein. Und sie haben ihre Taktik verändert. © picture alliance / dpa
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Ich bin sicherlich kein Verkehrsrowdy, aber auch nicht immer vorbildlich auf Deutschlands Straßen unterwegs. Natürlich bin ich schon das ein oder andere Mal „geblitzt“ worden und habe mich anschließend geärgert. Nicht über die mehr oder minder gut versteckte Radarfalle, sondern über mich selbst.

Selber schuld, Diebäcker, fahr‘ doch einfach etwas langsamer.

Auf der Jagd nach Verkehrssündern setzen Ordnungsbehörden immer bessere Technik ein. Und sie haben ihre Taktik verändert. Radarwagen messen plötzlich die Geschwindigkeit in beide Fahrtrichtungen, Messgeräte stehen nicht immer gut sichtbar am Straßenrand, sondern an Stellen, wo man sie nicht unbedingt vermutet. Und ja, inzwischen wird sogar nachts geblitzt.

Abzocke? Nein, eher eine Art Notwehr.

Auf Dorstens Straßen wird viel zu oft viel zu schnell gefahren. Das zeigen die jährlichen Statistiken eindrucksvoll. Diese unangemessene Fahrweise ist gefährlich nicht nur für diejenigen, die am Steuer sitzen. Da darf, nein: muss jedes legale Mittel recht sein, um diese Verkehrsteilnehmer zu stoppen oder empfindlich zur Kasse zu bitten.

Wer sich darüber beschwert, verwechselt Ursache und Wirkung. Und wer meint, nur in Wohngebieten, vor Schulen und Kindergärten sollte der Kinder zuliebe kontrolliert werden, liegt ebenfalls falsch. Verkehrsregeln gelten für alle überall.