Der mit einem Tuch bedeckte Sarg von Mouhamed D. wird im Hof der Abu Bakr- Moschee von trauernden Menschen getragen.
Der mit einem Tuch bedeckte Sarg von Mouhamed D. wird im Hof der Abu Bakr- Moschee von trauernden Menschen getragen. © dpa
Nach Todesschüssen

Trauerfeier für erschossenen Mouhamed D. (†16): „Wir verbieten uns jede Schuldzuweisung“

Mit einer muslimischen Trauerfeier wurde am Freitag an den tragischen Tod von Mouhamed D. durch Polizeischüsse erinnert. Zu den Rednern gehörte auch Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Trauergebete und „Allahu Akbar“-Rufe („Gott ist groß“) erklangen, als der Sarg mit dem Leichnam von Mouhamed D. aus dem Leichenwagen gehoben wurde. Bei einer Trauerfeier im Hof der Abu Bakr Moschee in der Nordstadt gedachten am Freitag (12.8.) Vertreter der muslimischen Gemeinden, aber auch der Stadt Dortmund und der christlichen Kirchen des 16-Jährigen, der am Montagabend durch Polizeischüsse getötet worden war.

Verständnis für Emotionen

Wunsch nach Zusammenhalt

Über den Autor
Redakteur
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
Zur Autorenseite

Der Abend in Marl

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.