Anti-Rost: Diese Idee der Nachbarschaftshilfe verdient Unterstützung

Redaktion Haltern
Auf die Aktiven von Anti-Rost kommt mehr Arbeit zu, (v.l.): Ulrich Kopp, Theo Villett und Franz-Josef Bücker.
Auf die Aktiven von Anti-Rost kommt mehr Arbeit zu, (v.l.): Ulrich Kopp, Theo Villett und Franz-Josef Bücker. © Jürgen Wolter (Archiv)
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Ähnliche Gruppen gibt es inzwischen in vielen Städten, in Haltern aber schon seit 2013: Damals gründete sich die Gruppe Anti-Rost und die letzten Jahre haben gezeigt, dass ihr Angebot nach wie vor gefragt ist.

Die aktiven Ehrenamtler im Ruhestand oder kurz davor können angefragt werden, wenn kleine Reparaturen im Haushalt zu erledigen sind. Insbesondere zählen wiederum Senioren oder Menschen, die aus anderen Gründen auf Hilfe angewiesen sind, zu ihrer Zielgruppe.

Der Bedarf dürfte steigen. Viele Handwerker haben wegen Lieferengpässen oder Personalmangel zunehmend Schwierigkeiten ihre vollen Auftragsbücher abzuarbeiten. Die Wartezeiten werden länger. Und Kleinaufträge werden sie jetzt noch weniger annehmen können.

Der Bedarf wird steigen

Die Anforderungen an Anti-Rost werden also größer. Aber gleichzeitig ist die Zahl der Aktiven geschrumpft. Nachwuchs wird dringend gesucht. Sich hier einzubringen, wenige Stunden im Monat zu investieren, ist eine äußerst sinnvolle Beschäftigung. Oftmals werden die Anti-Rostler in Haushalten schon sehnlich erwartet, wenn ein Wasserhahn tropft, ein Abfluss verstopft ist oder Leuchtmittel ausgetauscht werden müssen.

Wieviel Zeit man investieren möchte, das kann jede(r) selbst bestimmen. Männer und Frauen, die handwerklich was drauf haben, sollten also nicht zögern, sich zu melden. Diese Idee der Nachbarschaftshilfe verdient Unterstützung.