Die rote Linie markiert das Gewerbegebiet Westerholt zwischen Zechenbahntrasse (oben links), Ostring (rechts), Westerholter Straße (unten rechts) und Bahnstrecke (links).
Wohn-Drama in Westerholt

Aus dem Gewerbe- ein Mischgebiet machen – löst das die Wohnprobleme?

In der Diskussion über das angeblich illegale Wohnen im Gewerbegebiet Westerholt äußern Betroffene und Politiker den Vorschlag, das Areal in ein Mischgebiet umzuwandeln. Doch das hätte Folgen.

Große Teile des Stadtgebiets – nicht nur in Herten – sind planerisch in Kategorien eingeteilt. Je nach gewollter Nutzung gibt es zum Beispiel reine Wohngebiete, Gewerbegebiete und Industriegebiete. Die Kategorien gehen mit Vorschriften einher, was in dem jeweiligen Gebiet zulässig und unzulässig ist. Das Thema Emissionen spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Industrie- oder Gewerbebetriebe, die viel Verkehr, Lärm, Geruchsentwicklung, Staub und Nachtbetrieb verursachen oder die mit Gefahrstoffen arbeiten, haben in einem Wohngebiet nichts zu suchen. Umgekehrt sind Wohnungen – von wenigen Ausnahmen abgesehen – in Gewerbe- und Industriegebieten nicht zulässig. Sicherheitsaspekte und Gesundheitsschutz sind zentrale Gründe dafür.

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