Corona in Herten: Neue Zahlen spiegeln allgemeine Entwicklung wider

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Eine Mitarbeiterin eines Testzentrums entnimmt einen Mund-Nasen-Abstrich bei einer Frau.
404 Hertenerinnen und Hertener haben sich in dieser Woche mit dem Coronavirus infiziert (Symbolbild). © picture alliance/dpa
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404 Hertenerinnen und Hertener haben sich im Wochenverlauf mit dem Coronavirus infiziert. Laut Angaben des Kreisgesundheitsamtes ist die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn damit auf 23.704 angestiegen. Zudem gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 88-jährige Frau ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind somit nach offiziellen Angaben 186 Menschen in Herten an oder mit der Krankheit Covid-19 verstorben. Im Kreis Recklinghausen gab es insgesamt 1525 Todesopfer.

Die Inzidenz ist nahezu gleich geblieben mit einem Wert von 646,1 (Vorwoche 636,4). Damit liegt Herten weiter im Mittelfeld der kreisangehörigen Städte. Den höchsten Wert hat Recklinghausen mit 724,4, den niedrigsten Oer-Erkenschwick mit 455,5. Der Durchschnitt im Kreis Recklinghausen beträgt 688,4 – ein Anstieg von 37,7 im Vergleich zum vergangenen Freitag.

Die Zahl der stationären Patienten in den Krankenhäusern im Kreis Recklinghausen hat sich nahezu verdoppelt. In der Zeit vom 17. bis 21. Oktober waren dort 83 Menschen in stationärer Behandlung, 11 bis 18 wurden intensivmedizinisch behandelt. In der Vorwoche waren 48 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus, davon 15 bis 21 auf einer Intensivstation (die Zahl schwankt täglich).

Die Inzidenzen von Herten und seinen Nachbarstädten (Stand 21.10.22, in Klammern der Wert der Vorwoche):

Herten: 646,1 (636,4)

Recklinghausen: 724,4 (539,2)

Marl: 724,4 (652,4)

Gelsenkirchen: 478,6 (485,1)

Herne: 627,0 (524,8)