Oliver Prause, Redakteur Hertener Allgemeine © Rag Montan Immobilien
Kommentar

Doppelter Radweg in Herten ist kein weiterer Schildbürgerstreich

Der Bau eines zweiten Radwegs an einer vielbefahrenen Kreuzung in Disteln hat durchaus seine Berechtigung, meint HA-Redakteur Oliver Prause.

Auf den ersten Blick sieht es nach einem Schildbürgerstreich und einem gefundenen Fressen für die Boulevard-Presse aus: Der Kreis Recklinghausen baut in Disteln einen neuen Radweg dort, wo es schon einen gibt – und scheint damit Steuergelder zu verschwenden. Denn nichts anderes sind die Fördertöpfe des Landes NRW, die für die Maßnahme angezapft wurden. Doch soll man einer finanziell wirklich nicht auf Rosen gebetteten Institution einen Vorwurf machen, wenn sie alle Möglichkeiten nutzt, um Geld zu sparen? Denn das wird den Kreisen und kreisfreien Städten mit Haushaltssicherungskonzept von der schwarz-gelben Landesregierung bekanntlich immer wieder eingebläut.

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