Dominik Schad, Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen. © Jobcenter Kreis RE
Ukraine-Flüchtlinge

Dominik Schad: Das Jobcenter will jedem Ukrainer ein Angebot machen

Seit dem 1. Juni werden die Schutzsuchenden aus der Ukraine vom Jobcenter betreut. Dessen Leiter sieht für den Arbeitsmarkt im Kreis Recklinghausen mehr Chancen als Risiken.

Die Aufnahme geflüchteter Ukrainer in die Grundsicherung (Hartz IV) dürfte sich nach Einschätzung von Detlef Scheele, dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, in den kommenden Monaten negativ in den Arbeitsmarktdaten niederschlagen. Der Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen, Dominik Schad, macht sich um den hiesigen Arbeitsmarkt allerdings keine Sorgen. „Ich sehe das eher als Chance, denn als Risiko“, sagt er. „Wir haben im Kreis Recklinghausen immer noch einen aufnahmefähigen Arbeitsmarkt.“

945 Familien haben einen Antrag auf Leistungen gestellt

Jetzt geht es um individuelle Perspektiven

Fluchtwelle ist bereits deutlich abgeebbt

61 Prozent sind im Erwachsenenalter

Über den Autor
Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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