Kriminalität

Gladbecker sticht im Bus auf Mann ein – dann kommt Polizeihund „Devil“ ins Spiel

In einem Linienbus in Gelsenkirchen endet eine Schlägerei blutig. Der Täter flüchtet, kommt dann aber nicht weit.
Ein Polizeihund beendete die Flucht des mutmaßlichen Messerstechers. © picture alliance/dpa

Ein angetrunkener Mann (26) aus Gladbeck hat sich am Samstag, 6. August, in einem Bus in Gelsenkirchen eine Schlägerei mit einem 47-jährigen Gelsenkirchener geliefert. Als ein Helfer dazwischenging, zückte der Gladbecker ein Messer und fügte dem 47-Jährigen mehrere Schnittwunden zu.

Der Streit entbrannte nach Angaben der Polizei am Samstag gegen 17.30 Uhr in einem Linienbus auf dem Weg von der Gelsenkirchener Innenstadt nach Gelsenkirchen-Horst.

Opfer erleidet Schnittwunden

Während der Fahrt provozierte der Gladbecker den 47-Jährigen und griff ihn schließlich an. Als sich der Gelsenkirchener zur Wehr setzte und ein 48-jähriger Zeuge dazwischen gehen wollte, zog der 26-Jährige plötzlich ein Messer und verletzte den Gelsenkirchener mit jeweils einem Schnitt in dessen rechten Arm sowie linken Ohr. Außerdem trat und schlug er auf den zu Boden gestürzten 47-Jährigen immer wieder ein.

Den kurz darauf geflohenen Gladbecker stellte nach kurzer Fahndung ein Diensthundeführer der Polizei und dessen Diensthund „Devil“. Die Schnittverletzungen des geschädigten Gelsenkircheners wurden vor Ort medizinisch versorgt.

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