Lesung in der Kunsthalle

In Recklinghausen trifft der Tatort-Kommissar auf Rosa Luxemburg

Tatort-Kommissar Martin Brambach und Christine Sommer lesen wieder. Das Schauspielerpaar widmet sich diesmal - in der Recklinghäuser Kunsthalle - Rosa Luxemburg.
Martin Brambach und Christine Sommer lesen in der Kunsthalle Recklinghausen. © Jens van Zoest

Martin Brambach und Christine Sommer lesen in der Kunsthalle Recklinghausen (Große-Perdekamp-Str. 25-27). Aber nicht irgendwas. Das Schauspielerpaar liest am Sonntag, 16. Januar, aus den Liebesbriefen von Rosa Luxemburg. Beginn: 12 Uhr.

Fast jeder kennt den Namen der Aktivistin Rosa Luxemburg. Doch was hat sie gewollt, was trieb sie an? Zur Person: Luxemburg war eine 1,50 Meter große Frau, sie litt an einem Hüftschaden und ihre Gesundheit wurde während des Ersten Weltkrieges zerstört.

Es hieß, sie sei ein „Flintenweib“ gewesen

Das Privatleben der unverheirateten Rosa Luxemburg blieb weitestgehend unter Verschluss. Nicht zuletzt dieser Umstand begünstigte Klischees. Eines lautete beispielsweise, sie sei ein „Flintenweib“ gewesen und habe Tag und Nacht am politischen Umsturz gearbeitet. Ein anderes Klischee: Sie sei eine „männerverzehrende Megäre“ gewesen, die sich die Männer genommen habe, wie sie kamen. Die Lesung soll dabei helfen, mit den Klischees aufzuräumen – mithilfe der Liebe. Brambach und Sommer lesen aus Rosa Luxemburgs Briefwechsel mit ihren Partnern Leo Jogiches (1910), Kostja Zetkin (1912) und Paul Levi (1914).

Der Eintritt beträgt 10 Euro. Eine Anmeldung bei der Volkshochschule ist erforderlich, entweder per E-Mail an vhs@recklinghausen.de, online auf www.vhs-recklinghausen.de oder telefonisch unter 02361/50-2000.

Der Abend in Marl

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