Die Glocken von St. Peter in der Recklinghäuser Innenstadt werden am 14. Juli um 18 Uhr zum Gedenken an die Flutkatastrophe läuten. © J. Gutzeit
Aktion der katholischen Kirche

Ein ganz besonderes Glockenläuten – auch im Kreis Recklinghausen

An vielen Kirchen sollen am 14. Juli die Glocken zur Erinnerung an die Flutkatastrophe läuten. Karl Kemper, Propst von St. Peter in Recklinghausen, erklärt, warum er die Aktion begrüßt.

Es ist eine gemeinsame Aktion der fünf katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen: Am Donnerstag, 14. Juli, soll um 18 Uhr mit einem besonderen Glockenläuten an möglichst vielen Kirchen an die Opfer der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands erinnert werden – die Katastrophe jährt sich an diesem Tag zum ersten Mal. „Die Propsteikirche St. Peter in Recklinghausen beteiligt sich gerne an dieser Aktion. Wir haben ja jeweils um 18 Uhr das Angelus-Gebetsläuten, das die Menschen zum kurzen Innehalten auffordert. Am Donnerstag werden wir dieses Läuten verlängern und mit mehr Glocken ertönen lassen – als Gedenkläuten zur Flutkatastrophe“, erklärt Karl Kemper, Propst von St. Peter und Dechant für den Kreis Recklinghausen.

„Die Katastrophen nicht zu schnell vergessen“

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Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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