Radentscheid

Ausschuss kann Weichen für Verlängerung der Erzbahntrasse stellen

Geh- und Radwegtrasse aufwerten: Mit der Ausschreibung und Vergabe von Planungsleistungen rückt die Umsetzung für ein Ziel des Marler Radentscheids näher.
Im Marler Rathaus geht es am 24. Juni um die Erzbahntrasse. © Archiv

Wenn am Donnerstag, 24. Juni, Politik und Verwaltung im Stadtplanungsausschuss beraten (16 Uhr, Rathaus), ist für Initiatoren und Fans des Marler Radentscheids ein Punkt von größtem Interesse: Es geht darum, die Auftragsvergabe an ein Planungsbüro auf den Weg zu bringen, um Vorschläge zu entwickeln, wie die Verlängerung der Erzbahntrasse zwischen Lipper Weg und Sickingstraße gelingt.

Ziel des Marler Radentscheids

Es ist eines der Ziele des Marler Radentscheids, die bereits bestehende Geh- und

Radwegtrasse zwischen Lipper Weg und der Sickingstraße fortzuführen. Sie

beginnt an der Breddenkampstraße/Ecke Birkenkamp und stellt idealerweise eine wichtige innerstädtische Verbindung zwischen Marl-Drewer, Mitte und künftig auch Hamm, Lenkerbeck und Sinsen dar.

Die zukünftige Trasse verläuft durch ein Waldgebiet und kreuzt eine Gleisanlage auf einem privaten (Evonik-)Grundstück. Von den Planern, die nun beauftragt werden sollen, werden u.a. Vorschläge für Trassierungsvarianten, Wegeverlauf und Möglichkeiten der Bahnquerung erwartet.

Am Geld sollten Planungsausschreibung und Vergabe nicht scheitern, es ist für

für den Radentscheid veranschlagt. Die Verlängerung der Erzbahntrasse

nebst Brückenbauwerken wird inklusive auf 1,1 Mio. € geschätzt. Ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster wird nach Entwicklung von Vorentwürfen gestellt.

Der Abend in Marl

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