Politik entscheidet

Bauprojekte stehen zur Diskussion

Nicht jedes geplante Bauprojekt in der Stadt stößt bei Marlerinnen und Marlern auf Zustimmung. Am Dienstag hat die Politik gleich mehrere umstrittene Themen auf der Tagesordnung.
Bäume und Sträucher wuchern im Stadionrund. © Meike Holz

Um 16 Uhr kommt am Dienstag, 14. September, im Sitzungsraum I des Rathauses, Creiler Platz 1, der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Marl zur öffentlichen Sitzung zusammen. Bereits vor der Tür werden die Antragsteller des Bürgerbegehrens gegen eine Bebauung des Jahnstadiongeländes bereit stehen. Sie wollen mehr als 2000 Unterschriften überreichen.

Unterschriften für Bürgerbegehren

Wie berichtet entscheidet der Rat am Donnerstag, 16. September, über die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens. Die Stadt Marl hat bereits eine erforderliche Kostenschätzung vorgelegt. Die Verwaltung empfiehlt, das Bürgerbegehren als nicht zulässig zu erklären – wegen der irreführenden Begründung.

Mit Spannung werden Anwohner der Lessingstraße verfolgen, wie sich die Politik zu ihrer Petition stellt. Sie wehren sich gegen eine massive Bebauung mit 14 Wohnungen und Garagen, für die die Stadt eine Baugenehmigung erteilt hat. Aus Sicht der Anlieger wird dadurch der Charakter der Siedlung, die aus Ein- und Zweifamilienhäusern besteht, entstellt.

Pop-Up-Radweg in Hüls

Auf der Tagesordnung steht auch der Antrag einer Bürgerin zur Kreuzung am Bürgerbad Hüls. Sie fordert, die Kreuzung am Ovelheider Weg durch einen Kreisverkehr zu ersetzen und die Straße Ovelheider Weg als ‚Pop-Up-Radweg‘ auszuschildern.

Der Abend in Marl

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