Der Freizeitpark Marl-Brassert wird umgebaut - das Land zahlt den Löwenanteil

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Seit Jahren treffen sich die Freunde von ferngesteuerten Autos im Freizeitpark in Marl-Brassert.
Seit Jahren treffen sich die Freunde von ferngesteuerten Autos im Freizeitpark in Marl-Brassert. © Patrick Köllner
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Jetzt bekommt Marl 750.000 Euro, um den Freizeitpark zu sanieren. Das Geld kommt aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten

für das Jahr 2022. Mit der Fördersumme soll der Park barrierefrei zugänglich und noch vielseitiger nutzbar werden. Geplant sind ein Pumptrack (Strecke für Moutainbiker), eine Rollsportfläche, ein Multicourt, der für verschiedene Sportarten genutzt werden kann, und eine Street-Basketball-Fläche.

Rund 50 Millionen Euro stehen insgesamt für Investitionen zur Förderung von

Sportstätten zur Verfügung. Bund und Land NRW unterstützen damit 66 Projekte in Städten und Gemeinden. Allerdings muss die Verwaltungsvereinbarung zwischen Land und Bund erst noch in Kraft treten, bevor das Geld fließen kann.

Die Stadt Marl hatte sich um Fördergelder für den Freizeitpark beworben. Mit dem Zuschuss von Bund und Land könnte sie den Umbau finanzieren, der insgesamt 972.000 Euro kostet.

Auf dem ehemaligen Gelände der „Zeche Brassert“ ist der Freizeitpark mit einer Fläche von 7 Hektar die zweitgrößte Parkanlage der Stadt. Er bietet Grünflächen und Sitzgelegenheiten. Es gibt den Skaterpark, den Spielplatz und die Minigolf-Anlage. Hier treffen sich Familien, Tauben- und Kleintierzüchter, Petanque-Fans oder Modell-Bastler.