Meinung

Die Förderung aus Berlin muss in Marl-Hüls schnell sichtbar werden

Es wird noch eine Weile dauern, bis der Umbau der Fußgängerzone in Hüls konkret wird, meint Redakteurin Martina Möller.
Die Fußgängerzone in Marl-Hüls. Hier soll jetzt endlich die Erneuerung beginnen. © Julia Grunschel

Endlich fließt Geld in die Erneuerung des Hülser Zentrums – öffentliches Geld meine ich. Denn wie viel Investoren wie Markus Römer, die Volksbank, Geschäftsleute wie Werner Weltermann und andere private Akteure schon in Neubauten oder die Sanierung von Gebäuden gesteckt haben, ist nicht zu übersehen.

Fußgängerzone in traurigem Zustand

Sie sorgen bislang dafür, dass Hüls nicht völlig untergeht. Denn der Zustand der kleinen Fußgängerzone, die mal das kleine Shoppingzentrum neben dem Marler Stern war, ist nur noch traurig. Sperrige Blumenkübel, die löchrigen Arkaden-Dächer, ein Podest vor der Eisdiele – das alles atmet den mittlerweile nur noch maroden Charme der 70er-Jahre, ist aber wenig angetan, ein attraktives Shoppingerlebnis zu vermitteln. Selbst Weihnachtsschmuck sucht man in diesen Adventstagen in der Einkaufsmeile vergeblich.

Ob der Jubel der Politik über die Ankündigung von 1,1 Millionen Euro Bundeszuschüsse für die Neugestaltung des Hülser Zentrums dort auch geteilt wird, wage ich dennoch zu bezweifeln. Begriffe wie Modellprojekt oder Machbarkeitsstudie locken dort niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Sie lösen vielmehr die Sorge aus, dass wieder nichts passiert, um die kleine Einkaufsmeile schöner zu machen. Diese Mal sollte es schnell sichtbare Veränderungen geben.

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