Sanierung - mit Video

Die Form des Geländes ist der große Trumpf

Die Bauarbeiten auf dem Spielplatz „Am großen Grunde“ haben begonnen.
Der Startschuss zu den Bauarbeiten auf dem Spielplatz "Am großen Grunde": Dierk Dümeland vom Jugendamt, Baudezernentin Andrea Baudek, Brigitte Heermann, Leiterin des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigeit, sowie Zhomas Reum, Leiter des Amtes für Klima und Umweltschutz (u.v.l.). Den Bagger bedienen Florian Müller (l.) und Norman Fleiter. © Peter Koopmann

Bald haben die Kinder vom Nonnenbusch wieder einen gemeinsamen Treffpunkt. Am Freitag begannen die Umbauarbeiten auf dem Spielplatz „Am großen Grunde“. Die Stadt Marl saniert die Spielfläche für etwa 210.000 Euro. Mit der Fertigstellung wird im August gerechnet.

Ursprünglich sollte der Spielplatz nur einige zusätzliche Geräte erhalten. Dann aber stellte sich heraus, dass der gesamte Platz erhebliche Mängel aufwies. Daraufhin hatte die Verwaltung der Spielplatzkommission dargelegt, dass eine erhebliche Überarbeitung nötig sei. Im September hatte der Rat der Stadt grünes Licht für die Sanierung gegeben.

Wichtiger Ort für den Stadtteil

„Der Spielplatz ist für den Stadtteil ein wichtiger Ort“, betonte Bauderzenentin Andrea Baudek bei der offiziellen Eröffnung der Bauarbeiten, „so wurden die Kinder auch in die Planungen einbezogen.“

Das funktionierte, über zwei Wege, wie Dierk Dümeland vom Jugendamt erklärte: „Rund 300 Kinder leben in dieser Siedlung. Sie konnten einerseits online ihre Vorstellungen einbringen. Davon haben etwa 70 Gebrauch gemacht. Dann haben wir uns im Oktober aber auch noch vor Ort mit Kindern und deren Eltern getroffen und noch einige Kleinigkeiten geklärt.“

Unterstützung vom MaKi-Mobil

Eine hervorragende Unterstützung habe man vom MaKi-Mobil erhalten. Unter anderem drehte das Team ein Video zu dem Projekt. Mit dem alten Spielplatz wird der neue nicht mehr zu vergleichen sein. Thomas Reum, Leiter der Abteilung Klima und Umweltschutz, zeigte anhand eines Plans, was alles neu werden wird: Geplant sind eine Schaukel, eine Sandbaustelle für die ganz Kleinen, Kletterstämme, eine Hangrutsche und Felsterrassen. Eine Seilbahn und eine Netzbrücke werden sicherlich für besonders viel Begeisterung sorgen.

Keine Rollschuhbahn

„Wir haben eine große Bandbreite an verschiedenen Spielflächen“, so Reum weiter, „die Geländeform ist ein großer Trumpf. Wir haben eine Zweiteilung durch die kleine Anhöhe.“ Verzichten müssen die Kinder hingegen auf die Rollschuhbahn. Sie war in einem dermaßen schlechten Zustand und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. So machte die Reparatur aus Sicht der Verwaltung keinen Sinn mehr.

Die Planungen übernahmen die Landschaftsarchitekten Hower aus Herne. Für die Ausführung ist die Firma Scheidtmann zuständig.

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