Betrunken unterwegs

E-Scooterfahrer schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

In Lebensgefahr schwebte ein 21-jähriger Marler, der betrunken auf einem E-Scooter unterwegs war und auf der Römerstraße gegen ein geparktes Auto gefahren ist.
Ein Wagen mit fünf Jugendlichen ist gegen ein Brückengeländer geprallt. © Boris Roessler/dpa

Mit schweren Verletzungen musste ein 21-jähriger E-Scooterfahrer aus Marl in ein Krankenhaus transportiert werden. Zeitweise bestand Lebensgefahr, wie die Pressestelle der Polizei Recklinghausen am Montagmittag mitteilt. Der Mann war am frühen Montagmorgen, gegen 2 Uhr, auf der Römerstraße gegen ein geparktes Auto gefahren.

Vor Ort hatten die Beamten den Eindruck, dass der Mann alkoholisiert war. Sie haben ihm daher eine Blutprobe entnommen.

Der 21-Jährige muss nun nicht nur gesund werden: Ihn erwartet eine Strafanzeige. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 1.200 Euro.

Gleiche Regeln wie für Autofahrer

Die Polizei weist im Zusammenhang mit diesem Unfall darauf hin, dass bei der Fahrt auf einem E-Scooter die gleichen Grenzen für den Konsum von Alkohol gelten wie für Autofahrer. Ab 0,5 Promille Alkohol im Blut handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit (500 EUR Geldbuße, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot).

In Kombination mit einem Unfall reichen bereits 0,3 Promille aus, um einen Straftatbestand zu erfüllen.

Ab 1,1 Promille muss immer mit einer Strafanzeige gerechnet werden, auch ohne Unfall (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe). Analog zum Auto gilt auch beim E-Scooterfahren für Führerscheinneulinge das absolute Alkoholverbot.

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