Mit Lkw zusammengeprallt

Ein Unfall – fünf Straftaten: Betrunkener Marler flüchtet auf der A 2

Ein 38-Jähriger Marler hat auf der Autobahn einen Unfall gebaut und ist vor der Polizei geflüchtet - in betrunkenem Zustand. Insgesamt hat er sogar fünf Straftaten begangen.
Ein Fahrzeug mit Blaulicht und Sirene fährt bei Unfallschäden los. © picture alliance/dpa

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag informierte ein 50-jähriger Lkw-Fahrer aus Hamm den Polizei-Notruf 110 über eine Unfallflucht auf der A 2 bei Dortmund-Brechten.

Der Lkw-Fahrer war kurz vor 1 Uhr mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der A 2 gefahren, als plötzlich der 38-jährige Marler die Kontrolle über seinen VW Passat verlor. Der Passat schleuderte vom linken Fahrstreifen über die Fahrbahn, kollidierte frontal mit der linken Seite des Sattelzuges auf dem rechten Fahrstreifen, prallte ab und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen. Offenbar war der Schaden nicht schwer genug: Der Fahrer fuhr das Auto wieder zurück auf die Fahrbahn und flüchtete.

Zeugen meldeten kurz darauf (1.20 Uhr) einen beschädigten Passat mit qualmender Motorhaube in Lünen. Augenblicke später hielt eine Polizeistreife dort drei Männer (38 und 27 Jahre) und eine Frau (39) an, die das schwerbeschädigte Fahrzeug vor sich herschoben. Allem Anschein nach hatten sie Alkohol getrunken.

Der Fahrer des Passats musste in der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. Er hatte nie einen Führerschein gehabt. Damit aber nicht genug: Die Kennzeichen am Passat waren als gestohlen gemeldet und gehörten zu einem BMW aus Nordhorn.

So stellte die Polizei Anzeige wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Alkoholeinfluss.

Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt, die Schäden können noch nicht geschätzt werden.

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