Coronavirus-Pandemie

Evonik setzt 3-G-Regel am Arbeitsplatz im Chemiepark Marl um

Vom Handwerksmeister bis zum Konzern stehen Unternehmen jetzt angesichts überbordender Infektionszahlen vor der Hausforderung, die 3-G-Gesetzesregelung im Betriebsalltag umzusetzen.
Im Marler Chemiepark werden die alten Kohlekraftwerke abgeschaltet. Dafür entstehen Gaskraftwerke und eine neue Chemiemüll-Verbrennungsanlage. © Chemiepark

Seit Mittwoch dürfen Betriebe offiziell den Impfstatus abfragen. Wer nicht geimpft, genesen oder täglich getestet am Arbeitsplatz erscheint, geht nach Hause – Lohn darf er nicht erwarten.

Für kleine Firmen ist die 3-G-Regel eine Sache, bei Unternehmen im Chemiepark Marl aber eine andere Größenordnung: Es geht um mehr als 10.000 Arbeitsplätze – und dazu mehrere tausend Beschäftige in Bauprojekten. Der Spezialchemie-Konzern Evonik macht klare Ansagen.

„Evonik führt ab 24. November, wie im Infektionsschutzgesetz vorgeschrieben, die 3G-Regel am Arbeitsplatz ein. Mitarbeiter, die dem Arbeitgeber nicht nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind, müssen dann arbeitstäglich einen aktuellen Testnachweis vorlegen, um Zutritt zum Werk zu erhalten“, erklärt Sprecherin Alexandra Boy.

„Unabhängig davon verfügt Evonik über effektive Hygienekonzepte, ein systematisches Fallmanagement einschließlich umgehender Kontaktpersonennachverfolgung und ein Testkonzept, das neben dem Angebot von Selbsttests für alle, gezielte Testungen in den werksärztlichen Diensten für enge Kontaktpersonen oder Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen beinhaltet“, so Boy.

Und: „Mithilfe der bewährten Tools ist es uns auch bisher schon sehr gut gelungen, Infektionsketten am Arbeitsplatz weitgehend zu vermeiden und im Einzelfall frühzeitig zu unterbinden.“

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