„Qualität vor Schnelligkeit“ - mit Video

Fertigstellung der Römerstraße in Marl verschiebt sich

Am Montag sollte die Römerstraße fertig werden. Doch der Asphalt-Einbau verschiebt sich. Der Leiter des Betriebshofs erklärt, wie lange Autofahrer noch Umwege in Kauf nehmen müssen.
Die Bauarbeiten an der Römerstraße neigen sich dem Ende entgegen. © Meike Holz

Weil es kalt und nass ist, sieht der Zentrale Betriebshof (ZBH) davon ab, den Asphalt in der Römerstraße jetzt einzubauen. Die oberste Asphaltschicht, die sogenannte Deckschicht muss noch auf die Fahrbahn der Römerstraße aufgetragen werden.

Doch bei Kälte und Nässe hält die Bindeschicht nicht, erklärt der Leiter des Betriebshofs, Michael Lauche: „Deshalb warten wir lieber ab, obwohl wir gesagt haben, dass wir Anfang Dezember fertig sind. Qualität geht vor Schnelligkeit.“

Für Mittwoch, Freitag und Samstag ist Regen angesagt. Nachts sollen sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt nähern. Irgendwann werde das Tief weiterziehen, ist der Chef des Betriebshofs überzeugt: „Ich bin optimistisch, dass wir im Dezember fertig werden.“

Damit wäre der ZBH immer noch deutlich schneller als geplant. Ursprünglich sollte die Römerstraße, eine von Marls Hauptverkehrsstraßen, von Mitte Juni 2020 bis zum Sommer 2022 saniert werden. Dass sie voraussichtlich noch in diesem Jahr fertig wird, liegt laut Michael Lauche am Baustellenmanagement. Bald können Autofahrer auf Umwege über die Heyerhoffstraße verzichten.

Die Sanierungsarbeiten auf der Gaußstraße verzögern sich wegen des schlechten Wetters ebenfalls. Hier werden nach der Kanalsanierung Fahrbahn und Gehwege erneuert.

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