Ausstellung

Im Glaskasten rückt der menschliche Körper in den Blick

Bunt und abstrakt zeigen Ingrid Dahn und Max Schmitz die menschliche Figur. Noch eine Woche ist die Ausstellung des Bildhauer-Paars im Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl zu sehen.
Der Sitzungstrakt des Rathauses. Hier tagen und arbeiten die Fraktionen. © Stefan Korte

Dass die Türen des Marler Skulpturenmuseums Glaskasten wieder geöffnet sind, hat sich noch nicht bei allen Kunstinteressierten in der Region herumgesprochen. Noch bis zum Sonntag, 1. August, ist dort die Ausstellung mit Arbeiten des Künstlerpaars Ingrid Dahn (*1939) und Max Schmitz (*1936) geöffnet.

Auch zur Finissage ist Publikum ausdrücklich eingeladen, nachdem die Ausstellungseröffnung coronabedingt ausfallen musste. Ab 12.30 Uhr gibt es dazu im Museum ein Programm. Vier Saxofonisten spielen eine Komposition zu einem Kunstwerk aus der Ausstellung. Außerdem wird der Katalog vorgestellt.

Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde

Die Marler Ausstellung präsentiert mit über 50 Skulpturen, über 20 Zeichnungen und fünf großformatigen Gemälden auf Leinwand eine umfassende Retrospektive auf das Werk von Ingrid Dahn und Max Schmitz. Sie stellt die menschliche Figur ins Zentrum des künstlerischen Schaffens. Untersucht werden körperliche Proportionen, Geometrien, mathematische Rhythmen, ohne das Innere des Menschen aus dem Blick zu verlieren. Zu sehen sind Arbeiten aus den Jahren zwischen 1960 bis 2019.

Ergänzt wird die Ausstellung um Neuerwerbungen des Bildhauers Wilhelm Loth (1920–1993) – hierunter zahlreiche frühe Gussgipse aus den 50er- und 60er-Jahren – dessen zentrales künstlerisches Thema immer der weibliche Körper war.

Der Abend in Marl

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