Chemiepark Marl impft

Impf-Turbo könnte mehr „Sprit“ vertragen

In der Coronavirus-Pandemie ist der Impf-Turbo ein geflügeltes Wort. Betriebsärzte im Chemiepark sind eine weitere Säule der Gesamt-Impfstrategie - ihr Turbo könnte mehr „Sprit“ vertragen.
Chemikant Michel Kartes hat zum Impf-Auftakt im Chemiepark Marl eine Biontech-Spritze von Ingo Holland bekommen. Die Nachfrage ist hoch, die zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen hinken hinterher. © Jörg Gutzeit

Mehrfach hat die Marler Zeitung vorab berichtet, dass der Chemiepark Marl Mitarbeitern eine Coranavirus-Schutzimpfung anbietet – jetzt melden die Betriebsärzte Vollzug für erste Impfserien am Donnerstag und Freitag dieser Woche. Es soll zügig weitergehen – wenn Nachschub kommt.

960 Impfdosen für die ersten zwei Tage

960 Impfdosen konnten acht Ärzte bestellen, in dem in der Marler Vesthalle errichteten Zentrum ist es wie anderswo: Der „Impf-Turbo“ läuft mangels „Sprit“ niedertourig. Reibungslos funktionieren hingegen die Abläufe: Dr. Andreas Paaßen ist als leitender Werksarzt zugleich Chef des Impfzentrums – während sich Kollegen den Mitarbeitern in Aufklärungsgesprächen widmen und medizinisches Personal Biontech verimpft, erläutet Paaßen noch einmal die Kampagne.

Pro Tag könnten 900 bis 1000 Menschen geimpft werden, an den Stationen – Anmeldung für „Papierkram“, Kabinen für Einzelgespräche und die Impfung, Überwachungsbereich nach der Spritze – geht es professionell und ruhig zu. Die Mitarbeiter haben lange im Vorfeld Info-Angebote bekommen. „Die Leute sind in der Regel super aufgeklärt, das erhöht den Durchlauf“, sagt Dr. Paaßen. Geimpft werden vorrangig Beschäftigte der „kritischen Infrastruktur“ (Kraftwerk, Produktion Kläranlagen, Werksfeuerwehr…), später könnten Angehörige ein Angebot erhalten.

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