Warnwesten für Erstklässler

Marl: 16 Kinder waren im letzten Jahr in Unfälle verwickelt

Bei Unfällen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 16 Marler Kinder im Straßenverkehr verletzt. Von den 16 Kindern verunglückten drei auf dem Schulweg.
Drei Kinder verunglückten im letzten Jahr auf dem Schulweg in Marl. © picture alliance/dpa

Die Corona-Pandemie macht sich auch bei den Unfallzahlen bemerkbar: Weil die Kinder in den vergangenen zwölf Monaten nicht normal zur Schule gingen, sondern auch lange Zeit zuhause lernen mussten, sind weniger Unfälle mit Kindern passiert. Bei Unfällen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 16 Marler Kinder im Straßenverkehr verletzt. Im Jahr davor waren es 41. Von den 16 Kindern verunglückten drei auf dem Schulweg.

802 Vorschüler bekommen Westen

Damit die zukünftigen Erstklässler auf ihrem Schulweg gut sichtbar sind, verteilt die Dekra im Rahmen ihrer Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“ wieder reflektierende Warnkragen an die i-Männchen. In den letzten 14 Jahren wurden so 9164 Erstklässler der 13 Marler Grundschulen mit roten Kappen oder gelben Kragen ausgestattet. Allein in diesem Jahr sind es 802 Vorschüler. „Damit machen wir mit der diesjährigen Aktion die 10.000 fast voll“, sagt Verkehrsplaner Udo Lutz.

Die Kinder des katholischen Kindergartens St. Michael haben jetzt in der August-Döhr-Schule reflektierende Kragen stellvertretend für alle zukünftigen Erstklässler in Marl entgegengenommen. Außerdem gibt es in diesem Jahr einmalig die Informationsbroschüre „VCD Mobifibel“ über kindliche Mobilität für die Kinder und Eltern. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW stellt sie zur Verfügung.

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