So sieht das Werk der harmlosen Traubenkirschen-Gespinstmotten in heimischen Sträuchern aus. © ZBH
Extremer Kahlfraß durch Motte

Der gefährliche Eichenprozessionsspinner bekommt in Marl Konkurrenz

Die in diesen Tagen auftretenden Gespinste sind häufig das Produkt der Traubenkirschen-Gespinstmotte. Der Zentrale Betriebshof erklärt, wie gefährlich sie für Mensch, Tier und Pflanze ist.

Auch in diesem Jahr wirft die Stadt Marl wieder ein wachsames Auge auf den Eichenprozessionsspinner. Ende April begannen die vorbeugenden Maßnahmen. Inzwischen hat der Zentrale Betriebshof (ZBH) das präventive Anspritzen der Eichen beendet. „Wir stehen in den Startlöchern, im Bedarfsfall den auftretenden Befall mechanisch zu bekämpfen“, sagt ZBH-Chef Michael Lauche. Der ZBH beginnt in diesen Tagen mit den regelmäßigen Kontrollen an den Eichenstandorten im Stadtgebiet. Aber: Nicht immer, wenn es an Marler Bäumen krabbelt, ist der Eichenprozessionsspinner am Werk.

Eigentümer müssen sich selbst um Bäume kümmern

Über den Autor
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Jahrgang 1963, In Marl-Lenkerbeck geboren und aufgewachsen, in Münster studiert, dann zurück nach Marl. Seit 31 Jahren im Dienst des Medienhauses Bauer. Jetzt zurück in der Marler Lokalredaktion. Verheiratet, zwei Kinder, leidenschaftlicher Radfahrer, interessiert an den Menschen vor Ort.
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Thomas Brysch

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