Stadtplaner Martin Ritscherle vom Dortmunder Büro Scheuvens + Wachten stellt die Variante 1 einer möglichen Bebauung der 2,4 Hektar großen Fläche an der Langehegge vor. © Thomas Brysch
Wohnen in Marl

Eine Chance für Bauwillige in Marl – das sind die Pläne für die Langehegge

Bei der Bürgerbeteiligung in der Scharounschule kündigt die Bürgerinitiative Drewer-Süd notfalls einen Bürgerentscheid gegen das Bauvorhaben an der Langehegge an. Bauwillige sind frustriert.

Es war eine Schlacht der Zahlen, Fakten, Grafiken, Pläne und Analysen: Bei der Bürgerbeteiligung zur möglichen Wohnbebauung einer 2,4 Hektar großen Freifläche mit Supermarkt und Kindergarten an der Langehegge stießen die Ausführungen der Verwaltung auf den massiven Widerstand der meisten Teilnehmer. Ein besonders frustrierendes Erlebnis war die Veranstaltung mit etwa 100 Bürgerinnen und Bürgern in der Aula der Scharounschule für die anwesenden Bauwilligen. „Ich bin stinksauer“, sagt die Marlerin Kira Penczek, die mit ihrem Mann seit Jahren für die vierköpfige Familie ebenso verzweifelt wie vergeblich ein größeres Haus sucht.

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Jahrgang 1963, In Marl-Lenkerbeck geboren und aufgewachsen, in Münster studiert, dann zurück nach Marl. Seit 31 Jahren im Dienst des Medienhauses Bauer. Jetzt zurück in der Marler Lokalredaktion. Verheiratet, zwei Kinder, leidenschaftlicher Radfahrer, interessiert an den Menschen vor Ort.
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